Die richtige Ernährung für Babies und Kleinkinder (mit Jausenstar)
Shownotes
Wenn mehr Brei am Boden als im Mund landet, der Brokkoli zum Erzfeind wird und Kinder nur "Beige Food" wie Semmeln und Nudeln essen wollen: "Jausenstar" Vanessa ist diplomierte Ernährungspädagogin, selber Mama und verrät in dieser Folge, wie man das Thema Beikost optimal gestaltet und auch, wie man ältere Kinder zu gesundem Essen motiviert.
Themenvorschläge, Lob, Ideen gerne an:
@couchgeflüster.vienna @sinah.edhofer @leonie_rachel
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich halte halt nichts von Stricken verboten.
00:00:02: Ich glaube, man sollte schon schauen, dass der Zucker nicht immer zugänglich ist frei aber man kann sie auch fix einplanen zum Beispiel als Nachspeise oder in der Jausenbox irgendwas kleines Süßes wenn es erlaubt ist.
00:00:12: weil mittlerweile erlauben Schulen oder Kindergärten das ja auch nicht, dass das mitgegeben wird.
00:00:16: Aber so dass Sie's kennen und Sie wissen, Sie könnten jederzeit also sowas hier nicht irgendwie sodass irgendwann nochmal kompensieren müssen.
00:00:32: Und wir sind Sina und Leonie.
00:00:40: Das Thema Ernährung bei Baby- und Kleinkind bringt so die einen oder anderen Mamas und Pappers ein bisschen aus der Fassung, und man steht ganz früh vor der Frage starten damit Beikost?
00:00:54: Soll man da vielleicht dazugeben, was sind die Sachen?
00:00:56: Wählerisches Essen bei kleinen Kindern, Zucker im Kindesalter.
00:01:00: Da gibt es ganz viele Meinungen, die auch oft sehr widersprüchlich sind.
00:01:04: Familie, Freundinnen, Social Media – jeder hat einen Rat!
00:01:07: Jeder weiß es angeblich besser und plötzlich wird Essen sehr emotional.
00:01:12: Du beobachtest jeden Löffel, du analysierst jede Mahlzeit aber willst eigentlich nur eines das dein Kind gesund ist und dass es eine gute Beziehung zum Essen entwickelt.
00:01:22: Und das die Mahlzeit kein täglicher Machtkampf wird, wie man das vielleicht von einem oder anderen Kleinkind kennt.
00:01:29: Deshalb haben wir heute Vanessa zu Gast.
00:01:31: Sie ist diplomiert der Ernährungspädagogin und zeigt auf ihren Instagram-Account jausenstar.
00:01:36: kreative alltagstaugliche Ideen rund um Kinderjausen.
00:01:40: Dort inspiriert sie täglich Eltern, wie ausgewogene Ernährungen ohne Druck funktionieren kann.
00:01:47: Du hast doch mich inspiriert.
00:01:48: Hallo liebste Vanessa, wie geht es dir?
00:01:50: Danke dass du hier bist!
00:01:52: Hallo liebe Leonie vielen Dank für die Einladung.
00:01:54: ich freue mich total das ich da sein darf.
00:01:58: Ja Ich bin sehr happy, dass du da bist.
00:02:00: Wir haben uns ja eigentlich kennengelernt durch
00:02:02: ein
00:02:03: Blogger-Influencer-Event und ich habe dann einen Account entdeckt und war so okay, ich finde irgendwie jause ist so ein spezielles Thema.
00:02:11: Ich kann mich noch aus meiner Kindheit erinnern.
00:02:14: Ich hab ganz oft die gesunden Sachen weglassen wollen.
00:02:17: bei dir schauen sie immer so lecker und lustig aus.
00:02:20: also ich freue mich richtig schon auf die Jausenzeit in späterer Folge.
00:02:24: aber wie bist du eigentlich zu dem Thema gekommen?
00:02:26: Und warum ist die Ernährung bei Kindern so wichtig?
00:02:28: Ich freu mich natürlich sehr, dass dir meine Ideen und Inspirationen gefallen.
00:02:32: Das ist ja auch das Ziel und der Zweck von Jausenstar.
00:02:36: Und ich bin tatsächlich aufgrund einer sehr persönlichen Geschichte darauf gekommen.
00:02:39: also ich bin ja diplomierte Ernährungspädagogin und Mama.
00:02:42: Zuallererst war ich aber Mama und immer ein Foodie und Essen hat mir immer Spaß gemacht und Freude bereitet.
00:02:49: Dann war da dieser kleine Wurm und irgendwie wollte sie nicht wirklich ausprobieren, nicht wirklich essen.
00:02:55: und dann bin ich schon emotional geworden!
00:02:58: im Laufe der Zeit, weil sich das nicht gebessert hat.
00:03:01: Und genau dann habe ich begonnen mich damit ein bisschen zu beschäftigen und zu befassen und auch Ideen und Maßnahmen und Rezepte entwickelt wie sie doch mehr Spaß haben könnte und parallel dazu aber auch eine Ausbildung gemacht zur Ernährungspädagogin wo ich halt auch die Theorie dazu gelernt hab.
00:03:16: und dass jetzt mir so ein bisschen diese Sicherheit gegeben oder diese Gewissheit Es ist alles normal.
00:03:20: Es ist eine Phase.
00:03:22: und auch das, wo mir vorbei geht.
00:03:25: Du sagst herrlich jetzt schon sehr oft?
00:03:28: Ich weiß nicht!
00:03:28: Egal ob Essen bezogen oder auch nicht.
00:03:31: Alles ist eine phase.
00:03:32: Und auch Beschwut ist zum größten Teil nur eine Phase.
00:03:36: Genau das möchte ich auf dem Jahrhausenster zeigen oder zeige ich auf den Jahrhausensster, dass eben Alltagsküche oder gerade Kindersnacks- und Brotdosen nicht kompliziert sein müssen um lustig zu sein.
00:03:46: Und genau teile da meine Tipps und Tricks für alle Eltern die das interessiert oder aber auch Eltern von Pikitin.
00:03:53: Sehr, sehr schön!
00:03:54: Wir kommen ja auch in einer anderen Folge, die aber erst im Herbst kommen wird zum Thema auch Schulkinder und da wird das Thema Jause noch mal ganz groß sein.
00:04:03: Aber heute geht es ja um Babys und Kleinkinder Und ein großes Thema, mit dem ich mich sogar schon beschäftige ist dieses By-Course der Start zum Essen.
00:04:12: Woran erkennt man den richtigen Zeitpunkt?
00:04:15: Ich meine, ich habe einige Babyratgeber jetzt schon durchgelesen und das sind natürlich einfach ein Thema was sich entwickelt.
00:04:21: Gibt es da so richtig... Das ist auch sehr unterschiedlich.
00:04:24: welches.
00:04:25: Buch man gerade, wie man da gerade hört.
00:04:27: Wirklich so dieses Zeichen ab dem vierten Monat oder sobald es sitzen kann?
00:04:32: Wie siehst du das?
00:04:33: Oder was ist da deine... Also
00:04:34: es gibt ja all die meine Empfehlungen von der WHO oder aber auch einer deutschen Gesellschaft für Ernährung dass man auf keinen Fall starten sollte vor des siebzehnten Lebenswoche.
00:04:43: und man empfiehlt tatsächlich zwischen Beginn des fünften Lebensmonats und Beginn eines siebenthen Lebensmonates ein bisschen zu schauen mal ein bisschen wenn man auch merkt das Baby ist interessiert ein bisschen damit anzufangen.
00:04:55: Ich habe von einer Freundin gehört, die hat eine Tochter und die hat schon mit vier Monaten war sie voll fasziniert von Essen.
00:05:02: Man wollte immer hingreifen und sofort das haben.
00:05:04: Und ihr Pup, also der ist eigentlich ein älteres Kind, den hat er gar nicht interessiert.
00:05:10: Also es ist so unterschiedlich... Gleiche Familie, zwei Kinder komplett unterschiedlich was was Essen betrifft.
00:05:15: Auf
00:05:15: jeden Fall aber das sind halt wir als Individuen glaube ich.
00:05:18: Ich glaube nicht dass man eine Empfehlung auf alle Kinder oder Altersgruppen drüber stülpen kann.
00:05:23: Manche interessiert wirklich einfach viel früher und manchen taugt es überhaupt noch nicht und die brauchen dann halt einfach ein bisschen länger.
00:05:30: vollkommen in Ordnung, gerade bei der Beikost.
00:05:32: Weil die Beikos ist ja im ersten Lebensjahr eigentlich nur eine Ergänzung.
00:05:37: Hauptnahrungsmittel sollte tatsächlich entweder die muttermälich oder aber Säublingsnahrung bleiben und dann eben angepasst an die Bedürfnisse also wirklich situativ an die Familienverhältnisse.
00:05:47: wie essen wir da?
00:05:49: Und dann merkt man glaube ich relativ schnell taugt zu meinem Kind dreht sich wenn wir dann essen immer wieder dazu und möchte irgendwie was greifen oder möcht auch gerne probieren.
00:05:57: Ich glaub das erkennt man dann relativ schnell wenn es dann soweit ist und Anführungszeichen oder, wenn das Baby bereit ist.
00:06:04: Ja voll!
00:06:05: Ich war letztens Brunchen mit bei einer Freundin also eine große Mädelsrunde und halt auch mein Partner war auch mit und da waren halt ein paar Kleinkinder auch und eben auch ein Baby und dieses Baby war sieben Monate und ich glaube noch nie so ein essensinteressiertes Kind gesehen.
00:06:22: Alles war super spannend und man musste halt ein bisschen schauen weil die machen halt dieses.
00:06:29: Das habe ich auch erst gelernt.
00:06:34: Magst du vielleicht kurz erklären, was das ist?
00:06:36: Weil für alle die so wie ich komplett... Neues in diesem Baby-Universum.
00:06:41: Sehr gerne, sehr gerne!
00:06:42: Also wir kennen ja diese klassische Breikost und vor ein paar Jahren ist dann irgendwie so aufgekommen BLW also babyledwining und da gibt es hauptsächlich darum dass die Kinder lernen selbst reguliert zu essen und sehr selbstbestimmt auch.
00:06:56: Und man kann halt Fingerfut anbieten.
00:06:58: Es ist tatsächlich nichts anderes als frisches Fingerfot.
00:07:00: Man muss natürlich schauen von der Größe, von der Konsistenz passt das.
00:07:05: Zwei
00:07:05: Finger breit zwei Finger
00:07:06: Du bist schon super hinten.
00:07:09: Ich war mal in der Welt, den Kleinen auf der Schoß hatte und dann nichts falsch machen wollte.
00:07:13: Sehr gut!
00:07:14: Ja
00:07:14: ja, verstehe ich total, versteh' ich total.
00:07:18: Genau und manchen Babys glaubt das auch und genau wenn's die Eltern nicht stört dass dann einmal eine Avocado- und eine Schüsselreis am Boden landet ist es vollkommen cool.
00:07:29: kannst
00:07:30: du ein bisschen die jeweiligen Vorteile von zum Beispiel Brei-Kost, also wirklich der Brei an sich, so wie man das klassisch immer auch kennt und diesen BLW, wir nennen es nur mal die Abkürzung weil es uns sehr lang ist.
00:07:43: Kann man eigentlich auch beide Ansätze kombinieren oder sollte man dann nur bei einem bleiben?
00:07:47: Oder ist das verwirrend für ein Kind?
00:07:48: Nein, überhaupt nicht.
00:07:49: Also ganz viele Eltern machen das heutzutage.
00:07:51: Viele Familien, die das einfach kombiniert und sie das auch situativ entscheiden.
00:07:55: Beides hat natürlich Vor- und Nachteile.
00:07:57: der Vorteil wenn du klassische Breikosten gibst, dass du kannst es selbst steuern.
00:08:01: Das heißt du siehst beziehungsweise auch kontrollieren.
00:08:03: D.h.
00:08:04: Du hast ungefähr einen Überblick wie viel hat mein Baby jetzt gegessen.
00:08:07: Du kannst dann auch gezielt zum Beispiel eisenhaltige Lebensmittel dazugeben Und auch da die Dosis unter Anführungszeichen steuern.
00:08:17: Der Vorteil bei BLW ist halt, dass sie sehr selbstbestimmt und sehr selbst reguliert.
00:08:21: Das heißt das Kind nimmt und ist und ist.
00:08:24: Wenn sie dann gar nicht mehr möchte oder was anderes greifen möchte, greift sie etwas anderes.
00:08:28: Und es ist ein bisschen auch die Neugierwecken.
00:08:30: also wie gesagt hat beide seine Vor- und Nachteile und ja ganz viele Eltern verbinden das auch so wie es gerade passt um dieses brauchen.
00:08:38: Ich finde es voll schön.
00:08:40: Also ich finde auch dieses Essen anfassen und sich in Verbindung mit Essen sehr wichtig, ich persönlich bin ja auch jemand aufgrund meines Kulturkreises auch jemand die sehr viel noch mit Fingern gegessen hat im Erwachsenenalter wo das ein bisschen kulturell normaler ist als jetzt sage ich mal klassisch in Österreich.
00:09:00: Hat man irgendwie so eine emotionale Verbindung noch mehr mit Essen oder so?
00:09:03: Total!
00:09:05: Ja, natürlich.
00:09:07: Man spürt
00:09:08: und greift die Textur und lernt ja glaube ich schon relativ früh.
00:09:11: wie fühlt sich das an?
00:09:14: Es ist voll cool.
00:09:14: aber Ernest Riesingen die bei BWL auch aufgenannt werden ist es eben dass der Verschlucken und da den zu unterscheiden.
00:09:22: was ist der normale wirkere Flex und eine echte Gefahrensituation?
00:09:26: weil Ich nenn es jetzt BBF, ich möchte den Namen nicht der von dem kleinen Superstar.
00:09:34: Aber da hat meine Freundin gesagt so ah nein!
00:09:37: Da musst du nicht klopfen weil mein Freund wollte kloppen was sich verschluckt hat.
00:09:42: Nicht Klopfen hat einen natürlichen Gewürgerreflex den würdest du unterbrechen dadurch?
00:09:47: Ganz ehrlich meine Freundine ist eine Absolutes.
00:09:50: Super Mama muss ich mal auch sagen, die echt entspannt ist mit ihren Kindern.
00:09:54: Ich glaube hat in der Situation schon fünf Herzinfarkte bekommen und hätte schon glaube ich die erste Hilfeübung ausgepackt.
00:10:00: Mit Kind auf dem Arm hängen und hinten drauf klopfen.
00:10:03: Aber woran erkennt man das?
00:10:04: Und weil es ist ja schon ... Das macht halt.
00:10:06: zum Beispiel für jetzt sage ich mal First Moms ist es schon etwas was einen Angst machen kann
00:10:11: total.
00:10:12: also ist bei mir auch so gewesen als First Mom.
00:10:14: So die ersten Male verschlucken, bin ich total irgendwie fast hysterisch geworden und habe voll hinten drauf geklappt.
00:10:21: aber es sieht oft wenn sie sich laut verschlucken und tusten, oft dramatischer aus als es dann tatsächlich auch ist.
00:10:26: also beim BLW finde immer wichtig dazu zu sagen... Also es gibt ja Studienbelägen dass das Risiko bei BLW sich da zu verschlücken ausgerechnet viel höher sind als sonst.
00:10:39: Man muss halt gewisse Punkte beachten, also ein paar und dann werden wir es.
00:10:43: Sicherheitsvorkehrungen.
00:10:44: Das heißt das Baby sollte schon aufrecht sitzen können.
00:10:46: Es muss nicht zwingend frei und alleine sitzen.
00:10:48: aber wenn das Baby fest sitzt in einem Hochstuhl und den Kopf super gut kontrollieren und halten kann dann ist schon mal die erste Grundvoraussetzung gegeben.
00:10:56: und du merkst Auch wenn das Baby bereit ist für BLW, wenn zu dieser Zungen, der Schiebereflex nachlässt.
00:11:04: Der Schiebareflex ist ein Schutzmechanismus und schiebt automatisch so das Essen raus.
00:11:08: Und wenn er nachläßt, ist es auch ein Zeichen dass du mit BLW anfangen kannst theoretisch.
00:11:13: Du musst dann halt natürlich immer beobachten.
00:11:15: Natürlich, wenn das Kind rot wird und ganz still ist und du merkst ganz klar Arten und dann läuft was schief, dann ist etwas falsch.
00:11:21: Aber wenn du dieses laute Würgereflex und dieses Husten Das ist auch ein Schutzmechanismus.
00:11:27: Ja,
00:11:28: es war im ersten Moment ein bisschen schockig auch das zu sehen.
00:11:30: Ich
00:11:32: bin schon gespannt wie das damit unten zu wird.
00:11:34: aber gibt es so typische Fehler generell die man mit dem Beikost starten machen kann?
00:11:38: also zum Beispiel eben nicht darauf achten dass das Baby gut sitzen kann?
00:11:41: schon aber gibt sonst welche Fehler?
00:11:43: mal abgesehen von diesen Sicherheitsvorkehrungen, also ist es ganz stark die Haltung auch der Eltern.
00:11:48: Also bitte macht euch keinen Druck!
00:11:51: Es ist wirklich im ersten Jahr wie ich schon gesagt habe, es ist wirklich eine Ergänzung zum Hauptnahrungsmittel und das ist einfach Muttermilch oder Säuglingsnahrung.
00:11:59: Und das Kind, das reguliert ja relativ gut selbst was möchte ich?
00:12:03: Was kann nicht?
00:12:04: Wie viel geht?
00:12:05: Habt ihr einen relativ gutes Hunger- und Sättigungsgefühl?
00:12:08: auch dass sie selbst gut steuern muss.
00:12:10: man muss ihm einfach nur Raum geben und Zeit geben.
00:12:13: Also einfach keinen Druck machen und ganz entspannt.
00:12:15: Das klingt jetzt, ich weiß wenn man es so sagt... leichter erzählt und gesagt als dann tatsächlich umgesetzt.
00:12:22: also mir ging's ja auch so.
00:12:23: Ich war ja dann wirklich schon emotional und ganz oh mein Gott was ist sie kriegt sich alles was sie braucht aber einfach nur die Ruhe.
00:12:29: Die nehmen sich Kinder tatsächlich Sie lernen zu essen oder sie nehmen sich automatisch was sie brauchen.
00:12:34: der Körper macht das schon sehr gut.
00:12:38: Und jetzt eine vielleicht bisschen doofe Frage auch.
00:12:41: Wenn ich merke, okay mein Kind ist sehr viel schon im ersten Babyjahr also es ist voll intuit und fängt dann nicht mehr will er nicht mehr soviel gestillt werden oder Fläschchen was man sich entscheidet.
00:12:53: Ich nehme einfach das Beispiel stillen.
00:12:56: gibt's da dann irgendwas?
00:12:57: soll ich dann das Essen reduzieren?
00:12:59: Oder einfach so lassen weil das passt für den Kleinen die Kleine?
00:13:02: Na es passt!
00:13:03: Also wie gesagt die Kinder nehmen sich ja was sie brauchen während der Beikost oder Zubeikost immer noch Säubingsnahrung oder muttermilch gibt, dann ist es ziemlich ausgewogen.
00:13:15: Okay, spannend!
00:13:17: Generell Lebensmittel im ersten Jahr?
00:13:19: Ja da ist ja auch von bis alles möglich her.
00:13:21: also ich habe schon die Muttermafia kennengelernt in diesem Bereich okay
00:13:26: tell me more.
00:13:28: Also wo wirklich gesagt hat gar keinen Fall Salz, Zucker oder irgendwas.
00:13:35: natürlich super tabu.
00:13:36: aber wo halt teilweise in den kommentar spalten von manchen anderen mamas ist echt abging welche lebensmittel würdest du wirklich sagen?
00:13:44: okay die im ersten lebensjahr sind wirklich tabu.
00:13:48: und Ja, wie kann man auch zum Beispiel potenzielle Allergene mit denen umgehen?
00:13:53: Also ganz klar Tabu ist auf das würde ich auf jeden Fall verzichten sind Nüsse weil die einfach groß sind und hart sind.
00:13:58: Und da die Verschluckung war einfach enorm groß ist dann sollte man Honig im ersten Lebensjahr auf jeden fall vermeiden Weil der Honig da kann Spronen halten und er kann es fürs Baby relativ gefährlich werden.
00:14:09: also kein Honig keine Nüssen und bei Zucker und Salz sehe ich das immer so you do you and I do Wie?
00:14:16: Das sagt man so, genau.
00:14:17: Nur wenn es zu stark gesalzen ist oder zu überzuckert und zu viel raffinierter Zucker dann würde ich auch darauf verzichten.
00:14:24: Ja, ich hab das mit dem Honig war sehr lustig.
00:14:26: Daher kann ich eine kleine Anekdote erzählen.
00:14:28: wie ich der Sina erzählt habe dass ich schwanger bin hat sie mir sofort den Tee mit Honig verwehrt bis ich ihr gesagt habt das ist für Schwangere okay!
00:14:37: Aber automatisch als Mama wahrscheinlich in ihrem Kopf noch so
00:14:40: kein
00:14:40: Honig und
00:14:41: ja... Das war sehr sehr lustigt aber voll spannend auch mit den Nüssen was macht voll Sinn.
00:14:47: also bei dem kleinen Superstar Das Baby, was ich da betreut... also betreute ich war.
00:14:52: Für den Brunch habe ich mich halt dann das Kind geklammert wie eine Wahnsinnige.
00:14:56: Die essen viel Avocado Weil es einfach leicht auch zu matchen ist und so.
00:15:00: Ja, das heißt einfach auch schon was ich vielleicht für dieses Kind noch in der Haptik, du hast vorhin nämlich auch Reis gesagt.
00:15:06: Genau!
00:15:06: Ist das nicht?
00:15:08: Das war ein bisschen zu schnell.
00:15:09: Es ist sehr aufmerksam.
00:15:11: Ich habe mir in dem Moment gedacht, Reise war jetzt vielleicht nicht das beste Ball.
00:15:16: Aber sie sind mir gerade nichts eingefallen genau die Hapti.
00:15:18: Wie hast Du gemeint zwei Finger breit Einfinger lang oder?
00:15:23: Ganz genau.
00:15:23: Also schauen einfach, dass auch Lebensmittel gescheit zum Halken gehen und totgeschnitten sind.
00:15:29: Und
00:15:30: halt vielleicht auch etwas was man so zermatschen kann.
00:15:32: Ja auch sehr gut für die Motorik und so fühlen sie oder also das ist ein bisschen der Tastzinn auch und dann spüren Sie mal okay so fühlt sich das an
00:15:41: Ja.
00:15:42: Ich finde es voll spannend, weil wie du auch schon gesagt hast das Land hat ja auch sehr viel am Boden.
00:15:46: da ist das von sehr großen Vorteilen wenn man einen Hund hat zum Teil.
00:15:50: Das habe ich mir
00:15:51: nicht gesehen bei dem, vorhanden habe ich gedacht so der Hund hat definitiv ein paar Kilos mehr als mich in letztes Jahr noch gesehen.
00:16:00: Natürliche Staubsauger oder?
00:16:02: Ja
00:16:02: ich glaube meiner freut sich auch schon darauf.
00:16:04: Ehe schön!
00:16:04: Ich
00:16:05: glaube das ist dann die Phase wo dieses Baby vielleicht akzeptieren wird.
00:16:09: aber eine Frage Sie halt natürlich auch groß in meinem Raum steht, vor allem bei dem Bay.
00:16:14: Also beim Brei – ich verwechsel heute da ein Beihund-Brei!
00:16:19: Das sind doch zwei sehr ähnliche Wörter.
00:16:22: Da gibt es ja die eine Fraktion unbedingt alles selber kochen und andere sagen so bitte macht euch das Leben nicht schwerer, fertiger.
00:16:28: Gläschen sind eine gleichwertige Alternative.
00:16:32: Was sagst du, was ist deine Expertenmannung?
00:16:35: Auch da sage ich wieder you-do-you an Idomie.
00:16:37: Weil auch die industriell hergestellten Preise werden ja unter massiven Bedingungen und Regelungen produziert.
00:16:45: also Und auch wenn man selber kochen möchte und sich quasi die Arbeit antun möchte, warum nicht?
00:16:53: Man kann auch gut mischen.
00:16:54: Also wichtig ist glaube ich nur dass es wirklich ausgewogen ist.
00:16:57: also wenn das Baby jetzt jeden Tag nur dreimal am Tag Brei bekommt und kein frisches Obst oder kein frisses Stück Gemüse dazu bekommt dann wird schon schwierig.
00:17:05: aber bin immer so balance is key und wenn man auf die Ausgewogenheit schaut und achtet dann kann man auch da nicht viel falsch machen.
00:17:13: Ja, ich finde das nämlich auch irgendwie.
00:17:14: Ich fand es irgendwie auch ein bisschen so die Fraktion des Selberkochtes ist ja voll schön aber manchmal geht's halt einfach nicht aus.
00:17:21: und ich meine ich habe das wunderbare Glück einen Thermomix zu Hause zu haben der macht das Leben schon etwas leichter.
00:17:27: Ich muss ehrlich sagen auch in der Schwangerschaft gemerkt Es hat schon seinen Vorteil dieses Gerät zu machen, man muss nicht so viel riechen.
00:17:33: Ja!
00:17:34: Das stimmt
00:17:36: und ich habe mir dann auch geschaut, es gibt viele Preissachen auch und das macht's halt irgendwie leichter, dass vielleicht da noch anzufrieren oder so... Wie sagst du?
00:17:43: Das ist vielleicht nochmal eine Nebenfrage.
00:17:46: Vorkochen für Kleinkinder, also für Babys.
00:17:49: Habe
00:17:49: ich zum Beispiel auch gemacht.
00:17:50: Also ich habe sehr stark gemischt weil ich halt auch nicht immer die Zeit oder oft auch nicht wirklich die Mousse hatte mich jetzt hinzustellen und dann irgendeinen Orgenbrei wo alles drinnen ist zu kochen.
00:17:59: aber wenn ich dann mal was gekocht und püriert auch habe... Ich hatte damals noch keinen Thermomix, ich hab das wirklich noch mit dem Pürierstaben gemiszt und habe es dann auch voreingefroren.
00:18:07: Ich habe das richtig gern gemacht bei Gemüsepreis oder aber auch bei Obespreis und dann habe ich das am Abend zum Beispiel unter den Abendbrei gemixt.
00:18:15: Und das war super, wenn du da frische Heidelbeeren gemixtures runterrührst oder Erdbeeren oder was du halt gerade machst und zu Hause hast.
00:18:22: Perfekt!
00:18:23: Ja und was vielleicht auch gerade ein Saison ist.
00:18:25: Also es ist ja auch mal ein bisschen an das Kind geboren wurde oder wird von dem Alter abhängig.
00:18:31: Eine Sache, du hast es schon oft gesagt, stillen und flaschen weiterhin die Hauptnahrung.
00:18:36: aber was tue ich?
00:18:37: Wenn ich merke okay mein Baby is gar nicht oder kaum Einfach dann weitermachen und schauen, dass es einfach das Interesse bekommt.
00:18:45: Oder wie kann man vielleicht auch dieses Interesse an Essen wecken?
00:18:50: Das ist jetzt nur meine persönliche Meinung.
00:18:52: ich glaube Es kommt auch das mit der Zeit.
00:18:55: Manche sind, so wie du gesagt hast vier Monate oder wie alt war das Baby?
00:18:58: Mit vier Monaten total interessiert wirklich im Essen und manche halt erst mit zwölf Monaten.
00:19:03: Wenn es dann danach wirklich noch immer nicht da ist und wirklich brei verweigert und auch Beikost verweigert, dann würde ich schon zum Kinderarzt gehen oder vielleicht ein bisschen früher weil man sehr besorgt ist.
00:19:13: aber grundsätzlich jedes Kind hat sein eigenes Tempo.
00:19:16: Sehr schön, danke dir vielmals für den ersten Teil.
00:19:19: Jetzt alles rund um das Baby mal abgeklärt und wir switchen jetzt gleich mal zum Thema Lion-Kind.
00:19:26: Da wird es ja dann komplizierter weil ... Ja, wir kennen alle Toddlers.
00:19:30: Sie können ... sie sind süß aber auch anstrengend!
00:19:34: Ich war ja letztens auf einer Feier auch, wo mehrere Totler unterwegs waren.
00:19:40: Es hat auf jeden Fall einen starken Lautstärkenpegel gegeben und der eine oder andere Satz ist gefallen.
00:19:46: Nein das will ich nicht!
00:19:47: Das mag ich nicht und Essen ist ein bisschen schwieriger.
00:19:52: Warum werden die plötzlich auf einmal so wehlachig?
00:19:55: Das ist dieses Mysterium, nennt sich Neophobie.
00:19:59: D.h.,
00:19:59: die Abneigung von neuem und das ist alles ganz normal und fängt an im Alter von ca.
00:20:04: zwei Jahren.
00:20:05: Du kannst ein Baby haben das alles gegessen hat und du hast vielleicht gedacht, What Jackpot jetzt?
00:20:10: Also ich hab kein Pikki-Iterkind!
00:20:11: Die mag alles, es ist so easy.
00:20:13: Und wenn's dann zwei wird, kann sich alles ändern von heute auf morgen.
00:20:16: Ganz genau also das ist tatsächlich auch evolutionsbedingt dauert ca.
00:20:20: bis zum sechsten Lebensjahr alles oder zwischen... kannst du alles haben, Phasen wo dir der Brokkoli um die Ohren gehauen wird bis hin zu Phasens wo der Brokulite aus der Hand gerissen wird.
00:20:30: Also es ist ja...
00:20:32: Ich find's so lustig weil das war eben im Zuge dieser Feier.
00:20:35: da waren wir eine vierjährige, eben zweijähriger und die Zweijährige was gekommen ist wollte halt am Anfang gar nicht essen.
00:20:42: Und erst wie sie sich wirklich an den Leuten akklimatisiert hat, hat sie dann ganz still ihrer Mama eins von den Komponenten gesagt, dieses Essen mag.
00:20:50: Aber dann hat sie es trotzdem nicht gegessen okay?
00:20:53: lustig, spannend.
00:20:54: Dann hat sie es irgendwann mal ein bisschen genommen.
00:20:56: aber ich glaube manche Eltern sind ja dann schon ein bisschen verzweifelt.
00:21:01: Ja wie würdest du sagen?
00:21:03: Weil das ist ja nicht nur immer das Essen an sich sondern auch auf die Emotionalität die dahinter steckt.
00:21:08: Ganz genau!
00:21:09: Wie geht man mit so einem Stress um wenn man merkt okay das Kind wie du sagst Broccoli fliegt einen um die Ohren.
00:21:15: also Großer Tipp den ich habe für alle Eltern, die vielleicht glauben sie haben Picke-Iter zu Hause oder wo Lebensmittel abgelehnt werden.
00:21:23: Anbieten anbieten, anbitten das braucht manchmal wirklich bis zu fünfzehn Mal.
00:21:28: Fünfzehn Wiederholungen dass du dem Broccoli wieder wie immer wieder das Beispiel anbietest bis der vielleicht akzeptiert wird also anbietet und diese Gewohnheit steigert tatsächlich die Akzeptanz.
00:21:39: Und wirklich einfach nur anbieten oder selber essen?
00:21:42: Natürlich
00:21:43: auch Vorbildwirkung, gut dass du das sagst.
00:21:45: Das spielt natürlich ganz stark mit.
00:21:47: Die Kinder beobachten ja schon vor zwei Jahren und die machen quasi nach also demitieren uns.
00:21:54: Wenn sie sehen wie wir da in den Salat reinhauen und total ausgewogen und gut essen dann kennen Sie es vielleicht gar nicht anders und das ist für sich selbstverständlich.
00:22:04: An das auch ein Negativbeispiel.
00:22:06: Ja, ich muss dazu sagen eine kleine Anekdote aus meiner Kindheit.
00:22:10: Meine Mama erzählt immer super gerne dass sich im Sommer wie ich zwei war nur zwei Nahrungsmüte gegessen haben Tomaten und Pfirsiche Und mein Glück war anscheinend das ist in Italien wo wir auf Urlaub waren Beide sind sehr großen Mengen kamen.
00:22:23: und sie gesagt so Das war auch der Sommer wo ich meinen Babyspeck verloren habe Weil ich einfach wirklich mich nur davon ernährt habe.
00:22:30: Ich war eine Megapikki-Eaterin.
00:22:31: Okay Jetzt bin ich die größte Esserin der Welt.
00:22:34: Also ich liebe Essen als Kind auch in späterer Folge echt nur Butterbrot essen wollen.
00:22:41: Einfach Essen war für mich nicht sehr interessant und deswegen, ich glaube meine Eltern haben dann noch irgendwann mal das teilen lassen sie haben so für sich gekocht aber wenn es gab halt keinen... Ich sage jetzt mal kein Zwingen dass ich essen muss dann habe ich halt ein Butterbrott bekommen.
00:22:56: Findest du, das ist eine gute Erziehung gewesen?
00:22:59: Was das betrifft.
00:23:00: Ja
00:23:00: ich glaube darin liegt tatsächlich das Geheimnis und ich verrate was.
00:23:03: bei mir war es nicht anders.
00:23:04: Und nur bei mir waren's die Tomaten und die Physische sondern die Tomate und die Fischstäbchen.
00:23:08: also ich durfte oft mal eine Phase gehabt haben drei Fischstäbchen das war das absolute Maximum immer ein sehr zartes kleines Kind.
00:23:15: Meine Eltern sind ja normal gegessen ausgewogen auch aus zwei verschiedenen Kulturkreisen dass ich bin relativ früh auch in Verrührungen gekommen mit so einer Kärntner Küche aber auch asiatischer Küche.
00:23:26: Ich liebe Essen.
00:23:27: Und jetzt sehe ich das, oder habe es halt gesehen bei meiner Tochter als sie so klein war eben oh Gott die ist nur beige!
00:23:33: Es waren wirklich Nudeln, Schickennagels und vielleicht ein Mais weil der war bisschen süß.
00:23:37: also das war wirklich...und ich verstehe jeden der emotional wird und sich dann auch Sorgen macht aber es kommt Man muss da wirklich den Druck rausnehmen und das hat mir halt jetzt an deiner Garten die Tote gefallen.
00:23:47: Und so hat es, glaube ich auch meine Mutter gemacht, die dann irgendwann gesagt hat naja, es wird schon kommen!
00:23:51: Die war ja sehr zuversichtlich, ist auch eine Krankenschwester, die hat vielleicht auch ein bisschen einen medizinischeren Background dazu gehabt und daher diese Zuversicht... und es ist gekommen.
00:23:59: Ja, ich finde es voll spannend weil ich glaube man muss schon noch ein bisschen vorsichtig sein was wir auch schon in so jungen Jahren Kindern davor lebt oder diesen Druck aufbaut wenn man darf nicht vergessen dass sind hier auch die Bausteine die spät auch und ich mein das ist der schlimmste Fall der Fälle ... zur Essstörung anführen kann.
00:24:13: Weil dieses überortsribene Emotionale beim Essen ist ja nicht gut, es muss ja auch dieses Hungergefühl gelernt werden und das ist zum Beispiel etwas wo ich ehrlich sagen muss... Ich hatte mein Glück mit dadurch halt immer ein ganz gutes sage ich jetzt mal Sättigungsgefühl-Hungergefühl.
00:24:31: Ich konnte damit immer gut umgehen und habe jetzt nicht dieses emotionale Essen wie viele das Thema haben.
00:24:37: Und ich glaube das kommt schon sehr stark davon dass sich da sehr frei sein durfte.
00:24:41: Wo ich nicht frei sein durfte, war damals in der Volksschule.
00:24:43: Da musste ich essen und ich mochte keine Kartoffeln und kein Fisch.
00:24:46: Und ich war in einer Cluster-Schule.
00:24:50: Was gab es Freitag so?
00:24:52: Kartoffel und Fisch natürlich.
00:24:55: Ganz schlimm.
00:24:55: Das war nicht ganz, ganz schlimm.
00:24:57: Und das hat lange gedauert bis mich an... Ich glaube, ich war zwanzig wie ich meinen ersten Fisch dann wieder gegessen habe und das war auch sushi.
00:25:05: Ah
00:25:05: okay!
00:25:06: Dann ganz speziell sogar oder vielleicht auf neutral weil wir sushi eher Vom Geschmack her sehr neutral ist und nicht sehr fischig.
00:25:14: Das hat mich so geprägt!
00:25:15: Es ist krass, was man da eigentlich Kindern auch aufbürtern.
00:25:18: Total.
00:25:20: Aber du hast es vorhin gefolgen gesagt... ...fünfzehn, siebzeinmal neue Lebensmittel anbieten oder halt den immergleichen Brokkolen hierher?
00:25:26: Ja.
00:25:27: Aber wo windest du eben durch diese gesunde Balance zwischen dem dranbleiben von denen du auch geredet hast und diesen Druck vermeiden wie unsere Eltern das anscheinend noch sehr richtig gemacht haben?
00:25:38: also Ja, aufgeben sollte man vielleicht nie.
00:25:40: Aber wie würdest du sagen, wenn man da diesen Balance für sich selber findet und ruhig bleibt?
00:25:45: Also... Wenn man sich zu viele Sorgen macht, ich kann jetzt wieder aus meiner eigenen Erfahrung sprechen.
00:25:50: Man muss sich zu viel Sorgen machen und jeden Abend irgendwas Frisches kocht, dass das Kind nicht möchte.
00:25:54: Ich habe es natürlich immer wieder probiert.
00:25:56: Ich hab nicht sofort was angeboten und ich habe sie auch auf den Teller gegeben und ich hab dann gemerkt, na das wird nix.
00:26:02: Hab mir zu viele Gedanken gemacht und dann hat er halt irgendetwas anderes bekommen.
00:26:04: Ich hatte nie extra gekocht.
00:26:05: also das könnte ich als persönlichen Tipp auch mitgeben.
00:26:08: Nie extra kochen aber ein Butterbrot geht immer!
00:26:10: Und das hat ja dann bei dir offen... funktioniert.
00:26:15: Und dann hat es halt bei uns.
00:26:16: oder wäre ihr auch ein Butterbrot gegeben?
00:26:18: Ja
00:26:18: ich will ja nichts sagen, ich habe auch meine damals... Ich hatte einmal eine Woche für meine Eltern und ich weiß nicht ob das einmal die Woche war aber sie haben einmal die Wache ausgegangen und da gab's eine Babysitterin und die hab' ich bestochen mit, dass sie mich zum McDonalds kriegt.
00:26:30: Aber ich wollte nur zu McDonalds wegen dem Spielzeug und sie hat es dann gegessen.
00:26:33: Das ist auch seine Anekdote, wo meine Mama immer sagt so... Sie hat mir da noch das Brutterboot gespielt und ich war eine halbe Stunde später bei Mackey und sie hatte sich immer gewundert warum so Mackey-Tüten bei uns zu
00:26:45: Hause sind.
00:26:46: Woher kommen die?
00:26:46: Ja aber sie
00:26:47: haben immer gedacht dass die Babysitterin das sozusagen missgebracht hat.
00:26:51: Aber das ist ja sowas zuvor.
00:26:53: viele sagen nein!
00:26:54: Absolut das No-Go, Fast Food.
00:26:57: Bei kleinen Kindern verstehe ich es voll.
00:26:58: Ich war ja damals schon etwas älter, ich war schon in der Volksschule.
00:27:01: Aber wo würdest du sagen... Wo sind die Grenzen?
00:27:05: Weil sie wären damit vor allem im urbanen Raum ständig konfrontiert.
00:27:10: Richtig!
00:27:11: Es wird immer Kinder geben und so ist das auch bei der Jause.
00:27:13: Und das habe ich ganz oft erlebt.
00:27:15: Es gibt immer Kinder, die was anderes essen, die zu Hause was anderes zum Essen bekommen, die vielleicht mehr Fast Food bekommen.
00:27:20: Manche kennen's dann gar nicht.
00:27:22: Sie sehen es dann eh bei den anderen.
00:27:24: Also ich halte nichts von strikten Verboten, weil alles was man verbietet und nicht zeigt oder wirklich da restriktiv ist das wird interessant.
00:27:33: Das taugt ihnen dann natürlich.
00:27:34: Dann wollen sie das machen sich vielleicht heimlich oder testen heimlig.
00:27:37: Und ja
00:27:39: würdest du auch sagen dass ist das gleiche mit Zucker?
00:27:41: Weil ihr doch auch schon ab zwei im Todler Alter fangen wir schon die Geburtsrechtsfeiern an.
00:27:48: Wie viel Zucker realistisch vertretbar und wie gelingt da auch so der bewusste umgang damit ohne irgendwie du sagst diese kompletten verbote oder auch immer dieses?
00:27:58: na das ist jetzt eine ausnahme.
00:28:00: weil also es
00:28:02: gibt ja auch da eine empfehlung von der weho und die empfehlungen bei kindern und kleinkindern ist dass der anteil des freien zuckers in den gesamt energie zuvor des tages nicht höher als zehn prozent sein sollte bestenfall sogar bei fünf prozent freier zugestätztes zucker.
00:28:17: Und das spürt man halt im Alltag gerade eben bei Energy, nicht der Energy.
00:28:20: Das sind falsche Beispiele bei Softdrinks oder eben bei ... Süßenfertigprodukten und so weiter.
00:28:26: Ich glaube auch da muss jeder so seinen Weg finden, um das ausbalancieren wie ... Und da wiederhole ich mich, ich halte halt nichts von Stricken verboten.
00:28:36: Glaube man sollte schon schauen dass der Zucker nicht immer zugänglich ist.
00:28:40: frei aber man kann sie ja fix einplanen zum Beispiel als Nachspeise oder in der Jausenbox irgendwas kleines Süßes wenn es erlaubt ist.
00:28:47: weil mittlerweile erlauben Schulen oder Kindergärten das ja auch nicht dass das mitgegeben wird.
00:28:51: Aber so was ist kennen und Sie wissen sie könnten Zeit, also so dass sie nicht irgendwie so das irgendwann mal kompensieren müssen.
00:28:56: Weil ich glaube dann wird es dann schwierig.
00:29:01: Diese Zuckersache oder sagen Süßigkeiten sind ja auch oft eine Belohnung.
00:29:06: Also es ist ja oft ein Belohnungssystem dahinter.
00:29:09: Würdest du sagen da sollte man lieber so andere Snack-Alternativen etablieren?
00:29:15: Oder einfach sagen hey dieses regelmäßige Süßigkeit wenn er's halt kontrolliert geht zu irgendeinem Zeit?
00:29:23: Generell essen Lebensmittel eben als Erziehungsmaßnahme oder als Belohnung sehr, sehr schwierig gerade bei Zucker.
00:29:31: Weil das steigert ja natürlich den Wert des Zuckers und wenn du jetzt brav bist bekommst du den Zucker von mir.
00:29:36: was würde ich mich anstrengen und immer brav sind und dann immer mehr.
00:29:39: Also glaubt es ist so ein bisschen nicht ganz so richtig auch für zukünftig.
00:29:44: dann weil sie verbinden ja damit eine Wertigkeit eine gewisse und der Zucker genau wenn der Zucker wertfrei bleibt.
00:29:51: Ja, ich find's voll interessant.
00:29:52: Weil ich hab viel darüber nachgedacht wie ich auch die Fragen zusammengeschrieben habe wie das bei mir war und mir ist einfach aufgefallen dass zum Beispiel in meinem Haushalt wo ich aufgewachsen bin.
00:30:03: meine Eltern es haben nie Süßigkeiten zu Hause
00:30:05: gehabt
00:30:06: also nie.
00:30:07: Und wenns was Süsses gab dann waren das zum Beispiel Kuchen oder Torten die selbst gebacken waren oft halt weil wir die Oma besucht haben.
00:30:14: ja aber bei der Oma Da galt man sowieso andere Regeln, dann kommen wir noch vielleicht.
00:30:19: Aber zu Hause gab es das nicht.
00:30:22: aber zum Beispiel zu Weihnachten, Ostern oder halt Geburgsdagen gab's halt schon so ... Das klassische Gummizäug die klassischen Snacks, den man so kennt.
00:30:33: Würdest du sagen wenn man halt einfach ein Haushalt ist der einfach keinen Zucker, so sagen wir Süßigkeiten, Zucker sehr viel in Produkten hat und keine Süßkeiten hat soll man das einfach weiterführen?
00:30:44: Oder sollte man für das Kind schon eine Nachschlade haben und so dass sie schon einen?
00:30:50: es wäre möglich.
00:30:51: Also ich glaub, da scheiden sich die Geister.
00:30:53: Deswegen möchte hier keine Empfehlungen oder Impulse aussprechen.
00:30:56: Ich kann wirklich nur davon sprechen wie ich es für uns gemacht habe.
00:31:01: also meine Tochter durfte natürlich bei solchen Anlässen zu geessen.
00:31:06: Es gibt auch Eltern, die machen das ganz anders Die bieten sie denn immer an.
00:31:10: Das heißt, der Expoche ist zu hundert Prozent da, die haben eine Naschschüssel sogar am Tisch Und von all diesen Eltern, den ich bis jetzt kennengelernt hab ausprobiert haben und gemacht haben, gibt es kein Kind das irgendwie übermäßig Süßigkeiten ist.
00:31:23: Weil sie immer zugreifen konnten wann immer sie wollten.
00:31:27: Aber das muss natürlich, wie gesagt jeder für sich selbst entscheiden.
00:31:30: Ob zu anlässten?
00:31:31: Ob überhaupt nicht und nur zu alternativen oder natürliche Alternativen?
00:31:36: Oder eben eine Nachschüssel am Tisch?
00:31:38: Ja es ist ja ein schwieriger Weg den man für sich selber auch entscheiden muss.
00:31:41: Total!
00:31:43: Aber ein Beispiel ich habe sie schon genannt bei der Oma Galtenandere gesetzt.
00:31:48: Man kennt es ja... Vollzeitberufstätige Personen oder vollzeit berufstetige Eltern besser gesagt, nicht immer die Zeit vielleicht die komplette Keharbeit alleine zu machen.
00:31:59: Das heißt vielleicht werden Großeltern auch mit eingespannt.
00:32:03: und wenn es dann die Oma und der Opa immer gut meinen und immer das Marmelade-Putterbrot schmieren oder dass sagen wir jetzt das süße Grossoffernbecker mitnehmen wie würdest du vielleicht doch sagen so hey wie kann man anderen Bezugspersonen einfach auch respektvoll erklären?
00:32:19: Hey, wir wollen eigentlich nicht so viel Zucker in unserem Alltag haben.
00:32:23: Man kann es natürlich erklären und versuchen.
00:32:25: ich weiß auch von Geschichten und das Erfahrung dass es oft nicht zu umgesetzt wird und das Großeltern dann irgendwie dann doch... ...es anders machen weil sie sich denken mal schad ja nix Und als Eltern hätten Sie es aber wahrscheinlich nicht gemacht sondern haben's auch unseren Großaltern wahrscheinlich gesagt bitte pass auf mit dem und dem einfach ganz klar kommunizieren.
00:32:47: Wir haben da so.
00:32:48: Es wäre toll wenn Und auch da muss jeder wieder seinen Weg finden, und ob die es dann umsetzen oder nicht.
00:32:54: Also ich bin ja auch relativ früh wieder arbeiten gegangen nach meiner Tochter und meine Mutter also die war wirklich meine absolute Schütze, die war mein Dorf oder unser Dorf.
00:33:04: Und da hat auch meine Tochter vom Kindergarten abgeholt, war dann zu Hause.
00:33:07: bei ihr werde ich nichts sagen bitte gib mir nie wieder irgendetwas.
00:33:11: Man muss für sich selbst auch einen Weg finden das sich gut anfühlt, wo man sich denkt das ist auch fürs Kind
00:33:16: Gut.
00:33:17: Und dann klare Kommunikation?
00:33:20: Ja, ich finde das ist halt ... Ich glaub', dass Kinder ja Ehre ... Also für mich war das als Kind, wenn ich mich zurück erinnere schon klar okay.
00:33:26: bei der Oma, ich meine späterer Folge gab es zum Beispiel Schmittenschnitten
00:33:29: bei der
00:33:29: Kinder-Fillouin und das waren wir schon... also ich durfte dort Vollgas naschen und aber es wurden auch immer Apfelspalten und Co.
00:33:38: serviert.
00:33:39: Es wurde sozusagen ein Mix immer angeboten.
00:33:41: Aber mir war klar, dass diese Regeln nur dort gelten und zu Hause bei der Mama andere Ja.
00:33:47: Aber es ist halt, ich glaube da viele sind ja dann schon sehr vorsichtig auch dass das nicht eben zu viel Zucker wird weil Zucker... Einfach viel Zucker ist auch nicht besonders gesund und man kann auch dazu sagen aber dass das dann noch auf den Streitthema am Familien-Tisch wird.
00:34:01: also da heißt einfach versuchen das trotzdem so
00:34:04: klar wie möglich zu kommunizieren von Anfang an und wirklich versuchen den Eltern oder schwiege Eltern klarzumachen Das sind unsere Regeln.
00:34:12: unser Kind kennt das so.
00:34:14: Es ist okay wenn du hier Weiß ich nicht.
00:34:16: Ein kleines Stück Schokolade gibt es, wenn du sie vom Kindergarten abholst aber bitte lass es dann da bebleiben!
00:34:22: Wenn das ist...wofür du stehst?
00:34:25: Aber das muss auch jeder Familie für sich selbst persönlich ausmachen.
00:34:29: Ja, ich finde, ich glaube meistens... Das ist schwer.
00:34:31: Ich meine, ich sehe das ja
00:34:32: z.B.,
00:34:32: es ist ein blödes Beispiel, dass ich mit meinem Hund komme, aber meine Mutter gibt meinem Hund viel mehr Leckerles und ich kann mich so oft noch erklären so Lass das, das ist nicht gut für ihn Es wird es nicht machen.
00:34:44: und dann habe ich letztens mit meiner Hundetrainerin auch darüber geholfen, weil sie gesagt hat der Hund realisiert das schon.
00:34:50: Der weiß schon, das geht bei seiner Oma.
00:34:52: Bei ihr
00:34:53: ganz genau aber bei dir nicht untergelten dann andere Regeln und es war bei mir in der Kinder zum Beispiel ganz genauso.
00:34:59: Meine Großeltern hat eine Naschduplade für den Kernten zu Hause und ich war im Monat in den Sommerferien immer ein Monat dort und ich habe schon sehr wohl gewusst.
00:35:06: Aber mein Opa hat mir jeden Vormittag zwischen zehn, dreißig und elf Uhr in meinen Obsteller gebracht.
00:35:11: also ich glaube sie ist dann schon so eine natürliche Ausgewogenheit da gewesen.
00:35:16: Bei mir war es immer am Nachmittag, bevor Reichen schön begonnen hat.
00:35:19: Hat meine Oma die Apfelspalten gebracht und halt Weintrauben oder was halt auch gerade so ... Dings war.
00:35:24: mein Opa zum Beispiel hat mir Bärensträuche im Garten angebaut also da.
00:35:28: mit dem war ich dann... Flückbärn
00:35:30: das ist schön!
00:35:30: Das macht doch
00:35:31: voll viel Spaß als Kind.
00:35:33: Ich liebe Stachelbären, ich habe nie wieder so gute gegessen dort aber deshalb macht er ja noch schon Spaß weil das ist ja auch süß und gesünder sozusagen.
00:35:43: Ja, aber wir kommen wieder zurück zu den Eltern.
00:35:45: Bevor wir da die Großeltern hier basten, das wollen wir natürlich nicht.
00:35:48: Die sind nämlich auch wichtig.
00:35:50: Wie entsteht generell bei Kindern eine gesunde Beziehung zum Essen?
00:35:54: Und was sind da z.B.
00:35:54: typische Fehler, die man machen kann?
00:35:57: Oft macht man sie ja sehr unbewusst, aber erschwert sich vielleicht dann in späterer Folge da einiges.
00:36:03: Wir haben schon vorhin gesprochen über die Vorbildwirkune-Eltern – die Kinder imitieren und ja, sie kopieren ja etwas wie tun.
00:36:09: Das, was wir ihnen zeigen ist ja oft der Hauptteil von dem, was sie an sozialem Verhalten in ihrem Umfeld sehen.
00:36:16: Das heißt wenn wir jetzt selbst Schwierigkeiten haben mit unserem Körper und zum Beispiel nicht akzeptieren können und das dann vielleicht vor den Kindern auch laut sagen,
00:36:25: dann
00:36:26: haben Sie das zum ersten Mal schon vielleicht im schlimmsten Fall in früher Kindheit gehört und dann wird es nicht weit sein bis sich selbst kritischer sehen.
00:36:35: Ja, das finde ich voll interessant.
00:36:37: Weil ich da durch meine psychotherapeutische Ausbildung mich mit dem Thema Essstörungen ja auch auseinander setze und da ist es ganz oft auch, dass man schon einen ... auch schon sieht zum Beispiel wo leider halt auch... Es ist halt oft mit den Müttern verbunden also nicht so wie die Mütter schuld sind, das möchte ich gar keinen Fall hier sagen sondern einfach dass halt einfach die Frauen generell diese Diätkultur wird mehr auf Frauen verlagern und deswegen steckt das ja in uns allen sehr viel mehr drinnen.
00:37:00: Und da ist es halt schon, wo Haushalter sind, wo viel Diät gehalten worden ist auch schon noch tendenziell Schwierigkeiten haben.
00:37:08: Das ist halt schon mal generell ein nicht so gesundes Essverhalten am Tag
00:37:12: oder auch kein gesundes.
00:37:14: Es umfällt eigentlich, oder?
00:37:15: Also kein gesundes Ernährungsumfeld.
00:37:18: Ja wo halt viel auch der Körper bemängelt wird wie gesagt das kann ich essen
00:37:22: weil ganz genau es ist schon zu spät.
00:37:24: Ich soll jetzt nicht dass essen ganz genau
00:37:27: ja.
00:37:27: also da muss man wirklich auch für sich selber vielleicht schauen und dann die Beziehung für sich selbst wieder aufbauen.
00:37:32: zu dem Essen Ich hab's heute schon gesagt, mit dem klassischen Teller aufessen müssen.
00:37:38: Bei mir war es in der Klosterschule etwas streng.
00:37:41: Diese Regeln würdest du natürlich ... nehm ich jetzt mal an und nicht empfehlen.
00:37:45: aber zum Beispiel gibt es schon so Regeln die man machen sollte wie zb feste Essenszeiten.
00:37:51: oder sagst du das sollte man auch flexibel starten?
00:37:54: Nein also feste Essenzeiten bestenfalls gemeinsam mit der Familie am Tisch.
00:37:58: Ich weiß, das ist im Alltag nicht immer möglich.
00:38:01: Die helfen auf jeden Fall dem Kind auch zu lernen... ...zu steuern, wann habe ich Hunger?
00:38:08: Wann bin ich satt?
00:38:10: Ganz genau und ich würde auf jeden fall auch da den Druck rausnehmen.
00:38:13: also wirklich!
00:38:14: Ich weiß an vielen Familientischen herrscht absoluter Frust weil eben Kinder nicht was essen, was gekocht wurde oder bestimmte Vorleben haben oder manche Sachen gar nicht essen wollen Und ich find's immer sehr, sehr schade zu sehen.
00:38:26: Aber es ist was ganz Natürliches.
00:38:28: Es war bei uns nicht anders weil da einfach so viel Emotionalität mitschwingt.
00:38:31: und ja... Ich bin immer so für Spaß am Essen, bind jetzt die Kinder mit ein, nehmst sie mit in die Küche, sobald sie irgendwie stehen können gibt's ihnen irgendwas zu tun auch wenns länger dauert, auch wenn es MS is.
00:38:42: Es ist total egal das kann man alles wegmachen.
00:38:45: aber diese Verbindung die sich da aufbaut zwischen Eltern und Kind, aber auch zwischen Kind- und Lebensmitteln und dem ich hab jetzt dazu beigetragen, das ist unbezahlbar.
00:38:55: Ich find's ja lustig.
00:38:56: meine ersten Kochbücher habe ich nach wie vor kocht mit der Maus und ein Kinderkochbuch.
00:39:01: Und das Kinderkochebuch habe ich letztens sogar bei meinen Partnern in die Hand gedrückt.
00:39:04: Das ist eines der besten Rezepte für ein paar Sachen drin und da habe ich gesagt nimm das!
00:39:08: Hä, das ist ein Kinderkoch.
00:39:10: Ohne ich so ... Vertrau mir!
00:39:11: Ja,
00:39:12: schau wie euch da oder dich das begleitet.
00:39:14: eigentlich jahrzehntelang?
00:39:16: Ja wirklich jahrzähnte.
00:39:18: Aber was tut man, wenn man
00:39:21: z.B.,
00:39:22: wir haben das in unserer Familie schon gehabt, immer das Abendessen gemacht, sagen wir mal, das war der Tag ändert und bis heute ist es auch etwas, weil meine Eltern zu Besuch sind, dass wir einfach versuchen festzuhalten.
00:39:34: Aber Kinder sind ja unruhige Mäuse.
00:39:38: Würdest du sagen trotzdem dann auch sagen, hey wir essen jetzt gemeinsam.
00:39:41: Wir bleiben so lange auch sitzen weil sowas ist ja auch eine Routine.
00:39:45: oder wie würdest du damit umgehen?
00:39:46: Ja
00:39:46: es ist schon auch eine Rutine aber natürlich und auch da muss jeder für sich selbst entscheiden wie er das machen möchte.
00:39:53: Wie haben sie gemacht, sobald Sie fertig gegessen hatte und auch wirklich gesagt hat dass ich es fertig kann aufschneiden?
00:39:59: Ich musste zum Beispiel immer sitzen bleiben.
00:40:01: Und das war für mich als Piki-Eater urschlimm und ich hatte auch Hummel im Pop-Schick, wollte mich immer bewegen und dann musste ich da wirklich sitzen bleiben bis alle fertig waren.
00:40:08: Ich habe es schrecklich gefunden.
00:40:09: Würde ich z.B.
00:40:10: bei meinem Kind nie tun?
00:40:12: Ja du darfst gehen!
00:40:13: Das war so der erste Teil.
00:40:15: Du musst dazu sagen dass mein Kind noch sehr gerne aktiv in einer Küche ist.
00:40:18: also sie hilft uhr gerne mit und deswegen haben wir davor schon ein bisschen unsere Routine.
00:40:24: ja
00:40:24: Mit wie viel hast du das angefangen?
00:40:26: das mithelfen in einer küchen?
00:40:28: Ich kann mich jetzt gar nicht erinnern, wie alt sie war.
00:40:30: Aber ich war also das erste Mal rühren und ein bisschen herumpanschen schon relativ früh.
00:40:35: Sie gescheitert werden, haben so gebaut zu einer Erhöhung... Wie sagt man denn dazu?
00:40:40: Dass sie so eine Leiter in der Küche
00:40:42: steht auf selber Augenhöhe
00:40:44: und sobald sie da gescheiten stehen konnte und den Löffel geschaut halten konnte hat sich schon herum getan.
00:40:48: Sehr sehr süß!
00:40:48: Das ist
00:40:48: nicht einen halb zwei oder so.
00:40:51: Bevor wir zur Kindergartenkita kommen und die Realität dazu.
00:40:56: Oder wie ich letztens gelernt habe, man sagt in Österreich Kika.
00:40:59: Aha!
00:41:00: Kiga.
00:41:00: Kindergarten
00:41:01: genau.
00:41:03: Ich finde Kita irgendwie dann schönerwurscht.
00:41:06: Ganz kurz, was tut man wenn das Kind aber ständig snacken möchte?
00:41:09: Also wirklich ständig sozusagen die Snacks einfordert statt wirklich so zu den Mahlzeiten hinzuwarten.
00:41:15: Sehr schwierig weil ständiges snacken du bist ja dauernd satt Du kannst kein natürliches Hungergefühl oder kein natürliche Sättigungsgefühl entwickeln Wenn du den ganzen Tag snacks oder grasst.
00:41:24: ich sehe das bei mir selber ich bin voll die Graserin.
00:41:26: also wenn ich nicht aufpasse und mich dann wirklich zusammen nehme und sage ich es jetzt dreimal am tag Hauptmahlzeiten unter Zwischen vielleicht kleines, dann snacke ich den ganzen Tag und am Abend denke ich mir was habe ich eigentlich gegessen.
00:41:36: Und so geht es den Kindern dann auch.
00:41:38: also bestmöglich vermeiden wenn's ganz schlimm ist und die Kinder wirklich zwischen weil sich nicht Mittagessen und Abendessen eine voll lange Nicht-Ess-Periode haben warum auch immer und sie sind urhungrig und können es kaum erwarten sei es ein Dauert aber noch stellt ihnen hin weiß ich nicht Karotten Gurken und werdet jetzt wirklich so schnell könnt ihr gar nicht schauen is das?
00:41:57: aber sie haben wertvolle Vitamine und Nährstoffe auch zu sich genommen.
00:42:01: Das ist ein sehr guter Tipp, weil ich sehe schon sehr viel oder halt bei einigen Freunden bekannten von mir auf der Straße wirklich oft auch im Kinderwagen schnell immer da an diese kleinen Snacks.
00:42:11: Würdest du eher sagen da lieber vielleicht reduzieren und schauen dass es nicht zuviel wird sondern eher Hinwarten und wirklich auch dieses Sättigungs- und Hungergefühl entwickeln lassen?
00:42:20: Kommt natürlich auch auf die Situation angel, weil wenn du weißt, du holst das Kind vom Kindergarten ab.
00:42:24: Und
00:42:24: es hat sich
00:42:25: nicht um zwölf Uhr gegessen... ...und du holest sie ab und ihr seid selber erst um sechs Uhr zu Hause.
00:42:29: Natürlich gewinnen was!
00:42:30: Also bevor Sie da hangry sind und irgendwie unterzuckert umfallen.
00:42:32: Und du siehst ja auch nicht etwas im Kindergatten essen wie hungrig sie dann tatsächlich sind.
00:42:37: also dass ist für dich auch von der Situation abhängig machen.
00:42:41: Wir haben's jetzt eh schon gesagt wir wissen nicht was im Kindergartner alles passiert.
00:42:47: Wie viel Kontrolle sollten der Eltern generell, was das bedeutet?
00:42:50: Dass sie den Kindergarten essen wirklich noch beibei behalten oder wo sie bewusst loslassen dürfen.
00:42:56: Weil zum Beispiel ich war letztens im Kindergaten von einer Freundin von mir mit ihrer Tochter und da habe ich auch gesehen es gibt verschiedene Menüpläne zwischen denen man wählen kann.
00:43:06: aber ja man muss vielleicht doch von seinen eigenen Einstellungen ein bisschen zurücktreten.
00:43:12: Entweder das oder man sucht sich den Kindergarten, wenn es möglich ist.
00:43:16: Also wirklich den Werten und Einstellungen entsprechend aus.
00:43:19: Das geht ja auch also je nachdem wie das Kindergaten angebot ist.
00:43:22: Unsere Tochter war zum Beispiel in einem Kindergatten in Wien aber im Privaterkindergarten und es war ein Zufall dass der so nah bei uns gelegen ist und er hatte auch eine eigene Küche.
00:43:31: Das waren kleine Kette.
00:43:32: die haben glaube ich fünf oder sechs Stellen innerhalb von ganz Wien und haben dort vor Ort Filiale quasi frisch gekocht und wir haben dann auch schon ein bisschen voll schön.
00:43:41: Also es hat sich zufällig ergeben, im Hort zum Beispiel war's dann schon wieder anders.
00:43:46: Im Hort in Niederösterreich also da hats den Anbieter gegeben und ja... Wir sind aber auf dem Hort angewiesen gewesen und da muss man halt so wie du sagst ein bisschen an den eigenen Erwartungen oder Einstellungen so ein bisschen schrauben.
00:43:59: ganz happy war ich nie damit.
00:44:02: Aber das war unausweichlich!
00:44:04: Es war optionslos für uns.
00:44:05: Ja, ich muss auch dazu sagen dass zum Beispiel die Küche in meinem Kindergarten hat mich jetzt nicht abgeholt das Kind.
00:44:12: Das weiß
00:44:12: ich noch.
00:44:13: Aber ich muss dazu lieber generell keine große Esserinnen der Zeit aber... Ich weiß es nicht.
00:44:19: Das sind jetzt nicht so viele positive Armee also so Nahrungssachen im Kopf wenn ich an meine eigenen Kindergartenzarte oder Volksschulzeit denke.
00:44:27: Das war dann ihr erst wenn ich wie sozusagen mit meinen Eltern oder so.
00:44:31: Also
00:44:31: selbst bestimmen, oder mehr selbstbestimmen konntest.
00:44:34: Mein Kindergarten glaube ich ist generell ein bisschen ein Phänomen weil natürlich die Kinder wenn sie im Umfeld sind also umgeben von anderen Kindern und die vielleicht gute Ässe sind.
00:44:42: Die essen automatisch mehr.
00:44:44: Das habe ich auch schon oft gehört.
00:44:45: das ist einfach wirklich dass sich da motivieren lassen und irgendwie so dem Rudeln nachgehen und auch mehr essen.
00:44:53: gerade vielleicht auch ein bisschen eine Erleichterung mental für Eltern von Pikiten, die sich vielleicht denken, Puh was wird mein Kind im Kindergarten essen?
00:45:00: Also
00:45:02: es gibt ja oft schon den Diskurs mit vegetarisch veganen Fleisch.
00:45:06: Wir haben letztens seine Frage voneinander, sondern Lausche und zur Community bekommen und zwar zur Sache sie lebt vegetarische beziehungsweise ihr Kind lebt eigentlich vegetarischer zu Hause, sie selber lebt vegan.
00:45:18: aber im Kindergart ist das Kind Fleisch okay Hättest du das, würdest du sagen okay?
00:45:27: Wenn das in dem Zeitpunkt okay ist dann soll man das belassen oder sollte man da schon thematisieren was ja eigentlich auch den Wertesystem von ihr.
00:45:34: Weil sie hat sich schwer getan weil sie will sie nicht verbieten aber es tut sich schwer damit das zu akzeptieren dass das überhaupt serviert wird.
00:45:41: Aber hat das Kind, weiß ich nicht wie alt das Kind ist, aber bei einem gewissen Alter entscheiden Sie sich einfach dafür und sagen Ich weiss du bist vegane oder vegetarische Mama aber ich möchte jetzt Fleisch essen.
00:45:53: Ja, du würdest das sagen auch zum Beispiel im Kindergarten.
00:45:56: Dann darf sie das Kind freien Schein.
00:45:58: Ich weiß gar nicht, welches schlechtes Kind ich habe.
00:45:59: Das haben wir wieder nicht so thematisiert.
00:46:01: Aber du sagst einfach okay ab einem gewissen Alter solltest du das Kind selbstbestimmt sagen können.
00:46:06: Das Menü möchte ich und das Menü nicht.
00:46:09: Okay, ist es da eigentlich sinnvoll im Kindergarten eine Jause mitzunehmen?
00:46:12: Willkommen Sie dabei noch ein Thematik oder soll man das echt einfach eher der Einrichtung dem Kindergärten überlassen was dort angeboten wird.
00:46:20: Also ich würde jetzt eher die Einrichtungen überlasten weil wir zum Beispiel wir mussten keine Jause richten in die ganze Kindergartenseit und ich war total froh darüber sich glaube es hat mich noch mehr gestreist als Försttermarm die dann relativ schnell arbeiten gegangen ist und dann muss ich eine jause vielleicht auch noch machen.
00:46:33: also mich hätte es umkaut Und ich war teilweise weil's einfach viel war und einfach, ich weiß nicht wer mich da versteht aber so nach der Arbeit schnell in den Kindergarten stressen und dann in den Zoo.
00:46:44: Und dann dazwischen auch noch eine Jause machen.
00:46:46: also das war für mich zum Beispiel eine unheimliche Erleichterung dass ich nichts machen musste.
00:46:49: Aber auch das muss jeder selbst bestimmen.
00:46:51: es gibt natürlich auch Einrichtungen die setzen das voraus.
00:46:54: Da musst du deine jause mitgeben.
00:46:55: Es gibt
00:46:55: sogar Einrichtung habe ich schon gesehen wo man selber kochen muss.
00:46:58: Okay
00:46:58: Also das fand ich auch interessant, wo Eltern eingeteilt werden für...
00:47:02: Sind das diese selbstbewalteten Kinder?
00:47:04: Das habe ich ja auch.
00:47:04: Da habe ich eine Kollegin, die ist da eben so im Gremium und die verwalten alles selbst.
00:47:08: Spannendes Modell!
00:47:10: Sehr interessant.
00:47:11: Ja, sehr spannend.
00:47:11: Eine bekannte von mir hat das gemacht und sie haben zuckerfrei, vegan und noch irgendwas gekocht.
00:47:18: Und das war für sie teilweise sehr ... also sie hatte ja unter Anfangssängen nicht arbeiten müssen und war Gott sei Dank nur zu Hause weil sie gesagt, es war schon sehr viel Arbeitsabaufwand.
00:47:27: Also das ist auch eine Sache, für die man sich bewusst entscheiden muss.
00:47:30: Richtig!
00:47:30: Das ist total das Ressourcenthema.
00:47:33: Andererseits für Eltern, die das sehr gerne, die Kontrolle darüber haben... Die können halt dann ganz genau sagen was möchte ich, was geben wir ihnen und was nicht?
00:47:41: Sehr, sehr cool!
00:47:42: Danke vielmals dass du heute hier warst, dass du mit uns über Babys und Kleinkinder gesprochen hast.
00:47:48: Ich habe es ja schon am Anfang angeteaset.
00:47:50: Es wird auf jeden Fall noch eine Folge zur Schulkindern geben.
00:47:53: Die kommt aber ein bisschen später in diesem Jahr.
00:47:56: Danke nochmal.
00:47:57: Freu mich sehr, danke dir!
00:47:58: Und wir sagen bis dahin, Bussé Baba!
00:48:00: Bye!
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