Mental Load bei Müttern: „Mama macht das schon“
Shownotes
Wenn Frauen Mütter werden, verändert sich die Beziehung meistens enorm. Oftmals schleicht sich in die (vermeintlich) gleichberechtigte Partnerschaft ein Ungleichgewicht ein und viele Frauen haben zunehmend das Gefühl, für alles, was Care-Arbeit und den Haushalt betrifft, verantwortlich zu sein. Doch geht es auch anders? Kann man Mental Load während der ersten Babyjahre besser - und vor allem fairer - verteilen?
Barbara Schrammel, Psychotherapeutin, Familienberaterin, Sozialpädagogin beim Verein FEM.A, gibt praktische Tipps, wie sich typische Mental-Load-Fallen im Familienalltag vermeiden lassen und wie die Beziehung langfristig von einer besseren Aufteilung alltäglicher Aufgaben profitiert.
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Hier kannst du den Mental Load Pass von MAM kostenlos downloaden
Buchtipps:
„Raus aus der Mental Load-Falle“ von Patricia Cammarata „Wir schlechten guten Väter“ von Tobias Moorstedt
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich habe mich immer sehr geärgert Samstag Vormittag, wenn ich im Park war.
00:00:03: Wenn ich die ganzen Väter in der Sandkiste mit ihren Kindern gesehen habe und ich gewusst habe das ist cool!
00:00:09: Also ohne Innere to do's und ohne Stress mit Kindern zu spielen ist cool.
00:00:14: Das Problem bei ungleichverdalten mental load ist dass diese Zeit die Mütter oft nicht haben weil sie sitzen dann am samstag vormittags Zuhause machen die ganze Hausarbeit die Sie die Woche übernicht geschafft haben.
00:00:29: Mama Geflüster dein Podcast für Schwangerschaft, Erwartungen an Mütter und Mental-Load.
00:00:35: Und wir sind
00:00:36: Sina von Leonie!
00:00:44: Wir haben heute wieder eine ganz tolle Gästin hier sitzen – und zwar die liebste Barbara Schrammel.
00:00:51: Magst du dich kurz vorstellen wer du bist?
00:00:53: Und warum du heute hier
00:00:54: sitzt?!
00:00:55: Ja hallo mein Name ist Rammel Bauerer ich bin Psychotherapeutin Ich bin feministische Beraterin.
00:01:01: Ich bin Vorständin und BeraterInnen bei Frauen beraten Frauen.
00:01:05: Ich bin auch Paar und Sexualtherapeutin.
00:01:08: Und ich beschäftige mich sehr viel schon seit ... ... im Jahr zwanzig, ganz intensiv mit dem Thema Load-und-Fair geteilte Elternschaft.
00:01:17: Und darum soll es heute gehen, denn mir ist vor einigen Wochen ein Mental-Load-Pass in die Hände gefallen.
00:01:24: Und zwar wurde der von der Firma MAM herausgegeben und da warst du ja auch Teil davon.
00:01:30: also ich habe nachgefragt ein paar Texte sind von dir und du hast doch einen Blick darüber geworfen ob das eh korrekt ist.
00:01:37: aber bei eurer Mental-Lode-Institut kann man sich auch vorgefertigt PDFs extra Tabellen runterladen, um das auszufüllen.
00:01:45: Aber es gibt trotzdem diesen Mental Load Pass und ich habe den in der Hand gehabt.
00:01:48: dann haben wir gesagt so
00:01:49: Spannend!
00:01:50: Das ist wirklich etwas was man sich vielleicht voranschauen sollte.
00:01:53: Es geht da um die Themen So wie Schwangerschaft wäre dass sich der mental load aufheilt oder wer was macht und wer was denkt.
00:02:00: Dann war auch bei der Geburt Oder eben auch die Phase nach der Gebur des Wochenbett Und noch danach so die ersten Jahre mit Kind.
00:02:08: Darüber werden wir heute alles reden und wir haben auch gesagt, wir wollen ein bisschen sozusagen die nächste Generation erziehen.
00:02:17: Und zwar was man machen kann damit man zum Beispiel seinen Sohn dazu hinzieht dass er vielleicht den zukünftigen Partnerin der Mental Health automatisch abnimmt und nicht ja das das Generation weiter trägt was wir erlebt haben.
00:02:31: Also es ist einiges, was heute auf uns zukommt.
00:02:36: Magst du nur kurz sagen, wo man genau den Mental-Load, wenn man nicht den Mental Loads Pass vom Mann hat?
00:02:42: Wo man sich das bei euch unterladen kann auf der Seite des Freizugangs?
00:02:45: Genau!
00:02:45: Auf www.frauenberatenfrauen.at mentalload.
00:02:50: Es gibt dann einen Rider zu mentalload da gibts Ein Video, dort gibt es unsere PDFs und unsere Excelliste mit Loadlist.
00:02:59: Es gibt aber auch ein Handbuch das wir gerade veröffentlicht haben, dass kostenlos zum Download zur Verfügung gibt.
00:03:05: also es gibt einige Materialien dazu.
00:03:08: Den Link findet ihr wie immer unten den Show-Notes.
00:03:11: und ich würde sagen wir beginnen mal mit der Schwangerschaft da wo sozusagen das Eltern hoffentlich Glück beginnt.
00:03:19: ja Man ist ja am Anfang wahrscheinlich erst mal überwältigt davon oder viele wollen ja unbedingt ein Kind und sind dann dabei.
00:03:27: Aber es fallen auch die ersten Themen an, so wer kümmert sich denn eigentlich um diese ganzen Termine?
00:03:33: Die Organisation davon?
00:03:35: Und da beginnt's oft!
00:03:36: Es bleibt sehr viel was das Thema Baby betrifft an Frauen hängen.
00:03:41: Was sagst du?
00:03:42: Gibt es da eine faire Aufteilung?
00:03:45: Also wir wissen aus Studien, dass Mental Load auch schon bevor ein Kind da ist ungleich zu Ungunsten der Frauen verteilt ist.
00:03:52: Also Frauen tragen mehr Mental Load.
00:03:55: Wobei es noch nicht ganz so extrem, also wirklich extrem wird es, sobald ein Baby da ist.
00:04:01: Dann kippt das und dann machen Frauen ungefähr achtzig Prozent von Haus- und Keharbeit, also gerade in einer Phase wo sie schwanger sind, wo sie in Grenzen zu Hause, dann wirds jetzt ganz, ganz ungleich Und die Schwangerschaft ist finde ich ein super Zeitpunkt, bevor noch das Baby da ist.
00:04:19: Wo man sich als Paar darüber unterhalten sollte.
00:04:21: wie ist der Mental Load bei uns verteilt?
00:04:25: Ja, im Übrigen über das Thema Mental Loads generell haben wir eine Couchgeflüsterfolge gemacht.
00:04:29: Es hat unbedingt rein erzählt die Barbara schon wie man das Fair versuchen versuchen kann aufzuteilen und es geht dann mehr um die Basics oder vor bevor das Baby sozusagen kommt.
00:04:38: Du sagst gerade mit dem Baby verändert sich's dann.
00:04:41: ich habe ja diese Liste mit meinem Freund auch ausgefüllt also zumindest die von dem Mental Load Pass vom Mamm Eurer werde ich mir auf jeden Fall auch noch mal runterladen.
00:04:50: Ich weiß jetzt schon wenn ich nerven kann heute Abend aus, ich will das unbedingt noch mal im Durchbesprechen.
00:04:57: Du hast doch den Tipp gegeben die Liste nicht zusammen zu machen sondern kommt man in Streiten, sondern jeder für sich und dann in einen ruhigen Moment nach besprechen.
00:05:06: bei dem Thema Vorfreude also die Phase vor der Geburt da geht es ja um viel so Entbindungsklinik aussuchen Kontakt zur Hebamme, Kontakt zur Ärztin oder zum Arzt Behördenwege Ja das sind sehr viele tue ich es bei meinem Teil, denke ich auch beim einen Teil und wenig aber meinen Partner.
00:05:27: Man muss zu seiner Verteidigung hier sagen wir haben uns eher so aufgeteilt dass er dafür mehr den Haushalt macht also dieses Organisation das Haushalte übernimmt weil es mir auch leichter fällt was ja auch um mein Körper geht.
00:05:39: Genau, du sprichst dir was ganz Wichtiges an.
00:05:41: Es geht um deinen Körper.
00:05:43: Du merkst die Schwangerschaft.
00:05:45: Du hast Kontakt zu dem ungeborenen Baby auch schon am Anfang.
00:05:48: Du merkst vielleicht die Übelkeit?
00:05:49: Du dich ändert sie einfach körperlich ganz viel und du hast das Baby viel präsenter als dein Partner.
00:05:57: Viele Väter haben das Gefühl Sie können mit dem Baby erst etwas anfangen und überhaupt erst etwas tun wenn das Baby da ist.
00:06:04: Und ich glaube es ist ein Irrglaube weil man könnte vorher schon ganz viel tun.
00:06:09: Aber wenn Paare nicht darüber reden, wenn sie nicht ins Gespräch kommen.
00:06:12: Wenn Sie nicht über Mental-Lode Bescheid wissen ist meine Erfahrung dass sie ganz automatisch also der Mental-Load bei den Frauen liegt und sich ganz automatische in sehr attraktierte Rollenbilder, Familienbilder fallen.
00:06:24: Das heißt, überhaupt einmal bewusst zu schaffen.
00:06:26: Übermindeload sich was in einem Podcast anhören diesen hier oder ein Buch lesen gemeinsam und sie wirklich auf einen Wissenstand bringen einen Vortrag hören bieten wir auch an.
00:06:37: kostenlos also sich gemeinsam etwas anhören und damit beschäftigen macht es schon mal ganz ist ganz notwendig und ganz wichtig damit's fairer verteilt ist.
00:06:47: aber was können jetzt wirklich Wenn es wäre, wenn wir von einer heterosexuellen Beziehung ausgehen oder auch eigentlich von einer homosexuelle Beziehungen, wo die Frau des Kindes austrägt eine von ihnen.
00:06:58: Wie kann man da als Unterstützer schon in der Schwangerschaft To-Do's übernehmen?
00:07:02: Weil zum Beispiel... Ich muss ganz ehrlich sagen mir würde es jetzt schwerfallen, wenn mein Freund mir aussucht, wo ich zum Arzt gehe oder zur Hebamme oder so.
00:07:11: das war schon etwas was mir anliegen war dass Eigentlich mehr, dass ich das mache und natürlich informiere ich ihn und rede mit ihm.
00:07:18: Aber es wäre jetzt komisch gewesen auch für mich das abzugeben.
00:07:23: Also vielleicht Arzt oder Ärztin aussuchen ist tatsächlich ein Thema.
00:07:27: ja was wo?
00:07:29: meiner Meinung nach auch ganz klar die Entscheidung die Frau treffen muss weil es betrifft ihren Körper.
00:07:34: aber es gibt ja noch ganz viele andere Dinge die in der Schwangerschaft auf einen zukommen.
00:07:38: also ich erlebe immer wieder dass Frauen dann sich Dinge recherchieren, in Vorhandsinn sich austauschen mit anderen Schwangeren austauschen.
00:07:49: Was lesen?
00:07:50: Bücher lesen über Geburt Erziehung ... über die richtige Baby-Trage und das alles ist mental load.
00:07:59: Das ganze recherchieren, dass sich zu Überlegen am Schirm haben.
00:08:02: Zu überlegen wie kann ich das Kinderzimmer einrichten?
00:08:05: Brauchen wir ein Beistellbad eine Wiege?
00:08:08: was haben wir noch?
00:08:10: wo kriegen wir Babykwand her?
00:08:11: kaufen wir das oder kaufen wir der second hand oder kriegen wir es geschenkt?
00:08:15: also all diese Dinge sind in der Schwangerschaft schon zu tun
00:08:20: Und ich bin ehrlich, das lag zu hundert Prozent bei mir.
00:08:24: Ja, die spannende Frage ist warum?
00:08:27: Bei uns ist es auch ein bisschen so dass ich mit dem Thema Dank den Podcast Mama geflüstert, den sie doch schon ein paar Jahre gibt mehr mit den Themen Berührungspunkte generell hatte als jetzt mein Freund.
00:08:38: Mein Freund ist der erste Vater in seinem Umfeld und für ihn ist er sehr viel Neuland und er zieht überall brav und fleißig mit.
00:08:45: aber zum Beispiel so Sachen wie was so ein Baby alles braucht, wusste ich schon einfach aus dem Wissenstand den ich schon hatte.
00:08:54: Einfach besser die Themen wo wir beide nicht so viel Ahnung haben wie zum Beispiel das Thema Windeln.
00:08:59: also wir wollen versuchen Teilzeit windelfrei zu machen.
00:09:03: besuchen wir bei deinen Kurs.
00:09:04: ja dass ist wahrscheinlich etwas Die Lösung mit, er macht mir einen Haushalt.
00:09:09: Das ist ja schon mal sehr fortschrittlich.
00:09:10: Weil das haben wir den meisten Quarriere auch nicht.
00:09:13: Also das ist ja eine gute Idee.
00:09:15: Aber grundsätzlich, so wie du sagst, du hast schon mehr Vorwissen.
00:09:21: Frauen werden oft auch so sozialisiert und haben schon auf jüngerer Geschwister aufgepasst in ihrer Jugendzeit schon mal Baby gesittet.
00:09:28: Also Frauen haben da oft schon mehr vorwissen was ein Baby braucht.
00:09:33: Aber auch wir kommen nicht auf die Welt mit dem Wissen
00:09:36: wie... Gibt keine Mutterinstinkt.
00:09:38: Na genau, das
00:09:39: wirst du mir schon.
00:09:40: Ich wollte es nie tun, aber da sollte man einmal noch mal hier deklariert sagen!
00:09:44: Weil das wird sehr oft gesagt, na ja eine Mutter weiß das ist der Mutterinstinct des Wissen.
00:09:49: Frauen nicht, das wird gelernt
00:09:51: Genau, aber Frauen haben da schon einen Kompetenz-Vorsprung durch ihre Sozialisation.
00:09:54: Die kriegen schon als Babys die Puppenküche geschenkt eine Babypuppe zum Versorgen mit Windeln und Flaschen, mit Babytrage von mir raus.
00:10:04: Und die Burschen bekommen eher dann ein Auto geschenken oder einen Experimentierkasten oder einen Fußball oder was auch immer.
00:10:12: Also wir führen Mädchen schon sehr früh zum Kümmern hin und Lernen und erwarten das von Ihnen schon ganz, ganz früh.
00:10:21: Das macht natürlich was.
00:10:22: Das heißt, insofern haben Frauen einen Vorteil.
00:10:25: Das sage ich schon, ein Kompetenzvorteil tatsächlich – und der wird noch immer größer, je mehr sie sich in der Schwangerschaft mit diesen ganzen Dingen beschäftigen.
00:10:34: Wir wissen aber auch an Studien, wir wissen dass das Gehirn sich verändert in der Schwangerschaft, also es reicht, es gibt keinen Nutzer ins Ding Das wissen wir, das Gehirn sich verändert.
00:10:45: Dass die Areale, die für Empathie und vor allem dafür zu merken was jemand anderer braucht dass sie gestärkt sind, dass die aktiver sind, das andere zurückweichen und nicht so sehr gefordert sind in der Schwangerschaft.
00:11:00: Und das bleibt auch tatsächlich.
00:11:02: also da sieht man das sich entwickelt.
00:11:05: Aber jetzt wär's natürlich einfach zu sagen, es liegt an den Schwangerschaftshamonern und es ist doch biologisch bedingt.
00:11:11: Wir wissen auch als Studien das Väter die mit homosexuellen Vätern gemacht dieses Experiment aber dass sich das Gehirn dort bei den Vätern, die sich sehr intensiv engagiert haben, die sehr viel Zeit mit dem Kind verbracht haben diese Fürsorgeperson übernommen haben, dass sich die Gehirne von Vätern genau in der gleichen Art und Weise verändern.
00:11:32: also es liegt am Tun biologischen...
00:11:38: Ja, es gibt eine gute Dokumentation auf Netflix und zwar das erste BB-Jahr.
00:11:42: Da wird das nämlich auch besprochen dass das etwas ist weil das würde ja auch dann homosexuellen Paaren die adoptieren oder generell Eltern die adoptiert absprechen dass sie das nicht auch erlernen können und sich da nicht auch was verändert.
00:11:55: in dem und genau da greifen die auf diese Studien zurück und fahre ich auch eine sehr süße Dokumentations.
00:12:01: einfach wenn man sich so ein bisschen Man ist ja dann schon sehr baby-obsessed.
00:12:07: In der Schwangerschaft zumindest ging es mir so, man versucht dann das sehr viel auch Wissen sich anzueignen und da kam das eben auch sehr vor und das hat für mich auch ein bisschen erklärt warum ich auf einmal so sage jetzt mal so Es hat sich schon noch mein Kopf ein bisschen sehr verändert.
00:12:22: also ich merke dass der Fokus ganz woanders liegt in vielen Dingen was diese Schwangenschaft betrifft.
00:12:27: Das hat die Natur schon gut eingerichtet genau.
00:12:30: Aber ich glaube, dass Väter ganz oft das Gefühl haben oder werdende Väter sie können ja eh nichts tun.
00:12:37: Und dort finde die den Mammentelotpass tatsächlich sehr hilfreicher weil er eben auch speziell mehr noch als unsere Listen auf diese Schwangerschaft eingeht und ich finde es super weil Männer da überhaupt einmal sichtbar gemacht werden.
00:12:50: was könnten Sie denn tun?
00:12:52: Ja, die sehen ja auch nicht was du in deinem Kopf schon klierst und dann was du denkst.
00:12:56: Und was du gerade liest auf deinem Laptop oder auf deiner Hände oder in irgendeinem Buch.
00:13:00: Die sehen ja das im meisten Fall nicht.
00:13:02: Sie wissen nicht mit was du beschäftigt bist?
00:13:04: Ich glaube da ist es ein Punkt den ich vielleicht sagen muss man muss das auch kommunizieren.
00:13:09: also zum Beispiel Emi ist aufgefallen dass ich persönlich bin eine stilschweigende Macherin manchmal und dann kriegt ihr gar nichts gegenüber so sehr mit wo der Status quo bei manchen Sachen ist.
00:13:21: Und ein AHA-Erlebnis, bevor wir diesen Pass hatten war ich habe eine Excel-Tabelle erstellt.
00:13:28: Ich bin noch leider ein bisschen ein übertriebener strukturierter Mensch, wo ich alles was dieses Baby braucht aufgeschrieben hab und ob schon erledigt ist, ob es noch eben sozusagen schon in Planung ist und wenn's im Planung wie die Organisation davon isst und wenns erledig ist.
00:13:43: also ich hab das so ja Ich hab das schon komplett gemacht.
00:13:50: Und mein Freund hat diese Liste irgendwann mal gesehen, weil ich daran gearbeitet habe.
00:13:52: und so was machst du da?
00:13:54: Das ist die Liste, die wir brauchen, damit wir wissen, was noch fehlt und damit wird es rechtzeitig besorgen usw.
00:14:02: Ja dann zu mir gesagt, warum sagst du mir das auch nicht?
00:14:04: Und ich hab gemerkt, hey!
00:14:06: Und ich will nicht sagen der Fehler liegt bei mir, weil ja in einer Beziehung immer an die Kommunikation... Ich habe gemerkt ich habe gar nicht kommuniziert darüber Weil ich das für mich so, es war so mein Part.
00:14:18: Ich mach's halt einfach und dann hab' ich erst draufgekommen und dann mir das geteilt und geschaut und er war da noch ein bisschen enttäuscht, habe ich gemerkt zumindest dass er gar nicht so eingezogen wird bei den Sachen.
00:14:31: und dann haben wir gesagt okay was du was?
00:14:32: Wir können uns einfach hinsetzen und besprechen was noch organisiert wird und dann übernimmst du halt auch gerne ein paar Sachen.
00:14:38: aber ich habe mir dann auch gedacht zu ein bisschen unfair von mir gewesen, ihn da gar nicht mit reinzuziehen.
00:14:45: Aber ich glaube einfach weil ich schon diese Vorexpertise hatte habe ich mir schon gedacht so ah ich weiß!
00:14:50: Ich mach's halt einfach.
00:14:51: und jetzt versuchen wir das halt eben gemeinsam Themen wo wir beide nicht so um gleichen Wissenstands hin zusammen zu machen.
00:14:58: und bei dieser Babyliste hab' ich jetzt beschlossen zum Beispiel alles was mit dem Thema was noch zu kaufen ist dass er es auch aussuchen soll.
00:15:08: Es ist ja wurscht, welche Babybadewanne am Ende des Tages dann hier drinnen steht.
00:15:11: Das soll er sich einfach entschalten.
00:15:13: Genau!
00:15:13: Sehr gut, weil du kannst es aus deinem Kopf streichen.
00:15:16: Ja aber die Liste habe ich schon mal gemacht.
00:15:18: Ich glaube das ist ein grundsätzliches Problem und das liegt individuell von dir sondern wir fühlen uns dafür verantwortlich Als Frauen auch dadurch, dass wir es schneller merken.
00:15:28: Dass wir sie einfach körperlich spüren.
00:15:29: Auf die uns hat's ja riesige Auswirkungen.
00:15:33: Also Männer können ja oft sollen sich nicht tun aber manche könnten theoretisch gehen, Alimente zahlen und gehen.
00:15:40: Aber wir sind anders dafür verantwortlich.
00:15:43: Und ich glaube das ist jetzt ein bisschen unfair wenn wir den Väter sagen sollen weil kann man sagen er soll sich selber Liste machen warum kommt überhaupt nichts auf die Idee eine Liste zu machen?
00:15:54: Das ist ja meine innere Ambivalenz auch oft, weil ich mich auch denke.
00:15:58: Warum sollte ich denn man jetzt das Mental-Lotthema erklären?
00:16:00: Da soll sich doch erkundigen.
00:16:02: Fakt ist aber Männer sind auch anders sozialisiert als wir.
00:16:06: von denen wurde ganz oft nicht erwartet im Haushalt was zu tun.
00:16:11: Es wurde dann ganz oft abgenommen, ganz viele Orgatinge und ganz viele Sachen.
00:16:16: Und wenn man mal drauf schaut bevor wir schwanger geworden sind kann man sich schon einmal überlegen wie war es da in der Beziehung?
00:16:20: Wie viel habe ich da übernommen an emotionaler Arbeit oder auch an Haushaltsdätigkeiten und so.
00:16:27: Also das kann man ja auch mal überlegen.
00:16:29: meistens haben da die Frauen ja schon viel mehr übernomen.
00:16:32: Das heißt auch wenn es bei mir innerlich ambivalent ist würde ich trotzdem sagen dem Partner das auch zuzutrauen und ihn auch zu ermutigen, ein Buch zu lesen.
00:16:43: Was braucht einem?
00:16:44: Ein Baby gibt es sicher oder auch ein anderes aber sich einfach auch in einem Vorraum auszutauschen.
00:16:49: Es gibt auch viel weniger muss ich dazu sagen als für Frauen.
00:16:53: In den Foren sind ja Männer auch auf Trage seht Aber es gibt auch spezielle Angebote für Männer.
00:16:59: Es gibt zum Beispiel die Papa-Info, da könnte man sich eine Beratung holen.
00:17:02: Also das ist ein Verein in Wien, die super Arbeit machen, ah, die speziell auch dann Väter treffs anbieten mit Kindern im Cafés oder die Vorträge halten für Väter.
00:17:13: Auch da könnte Man sich Unterstützung holen.
00:17:15: also man könnte und dazu muss man glaube ich väter weil sie werden von der Gesellschaft nicht dazu aufgefordert sich damit zu beschäftigen.
00:17:22: Also letztlich bleibt so einer Partnerin das auch zu tun aber von ihnen Es macht immer was, wenn ich was erwarte von jemandem.
00:17:29: Dann ändert sich auch etwas.
00:17:31: Die meisten Frauen erwarten gar nichts und glauben ja dass sie sehr frauensache oder das... Das macht ihnen niemand oder so.
00:17:37: aber wenn ich erwarte vom meinem Partner vergeteilte Elchenschaft zu leben und sich dazu involvieren dann hat es schon mal eine andere Auswirkung.
00:17:46: Ja, ich verstehe auch die Ambivalenz manchmal dahinter.
00:17:50: Man wünscht dich ja als wäre von der... Wie du sagst, das ist ja auch so, dass es einfach nicht so sozialisiert worden ist.
00:17:56: Und ich komme noch immer auf den Standen wo ein Mensch gerade steht also zum Beispiel beim Partner ist um einiges jünger als ich und hat dann noch gar keinen Zugang in dem Sinne gehabt.
00:18:06: wie zum Beispiel zu einem Freundeskreis sind schon ganz viele Babys und Kinder unterwegs.
00:18:12: Das heißt Da tue ich mir halt auch manchmal allein schon deswegen leichter.
00:18:16: Was ich mir aber aufgefallen ist, dass ganz viele meiner Freundinnen erst durch die Schwangerschaft mit ihrem Partner zusammengezogen sind und sich dann erst dieser Mental-Load-Thematik aufgetan haben weil davor hatte man ja jeder seine Wohnung und jeder hat seinen Staff einfach selber gemacht und man hat sich halt für die gute Times sozusagen getroffen.
00:18:35: natürlich hatte man den einen oder anderen Streit trotzdem Aber es war... Man ist nicht auf einmal in dieser komplett Belastung, die man dann oft auf einmal hat.
00:18:45: Man ist schwanger und vielleicht auch ein bisschen übel launiger als sonst.
00:18:50: Und dann ist man vielleicht mit den beiden Sachen konfrontiert also die Basics plus diese Schwangerschafts-Sachen sich das fair aufzuteilen.
00:18:58: Wir haben es im Coachgeflüster Potska schon gesagt Fair aufteilen ist schwierig.
00:19:03: Es ist besser wenn man sich gewisse Themengebiete macht.
00:19:06: Wie würdest du bei der Schwangersschaft sagen was sind gute Themen Gebiete?
00:19:09: Die der Mann einfach gut übernehmen kann oder wo man sagen kann Hey, ich würde mir wünschen dass du das vielleicht übernimmst.
00:19:16: Also ich Fifty-Fifty ist wirklich nicht unbedingt Notwendiges da auch Phasen geben wo es ungleicher verteilt ist.
00:19:23: wichtig ist, dass ihm eine Person komplett überlastet wird von allen Dingen.
00:19:27: Wobei Fifty Fifty natürlich für mich schon das Ideal ist muss man als gesellschaftliches Ideal irgendwie aussehen.
00:19:34: aber ich erkenne und merke bei Paaren wie schwierig es selbst bei den Engagierten Gute Themengebiete wären.
00:19:42: zum Beispiel, ich habe immer mehr Männer und wieder Paare bei uns in Beratung.
00:19:46: Die automatisch
00:19:47: z.B.,
00:19:49: denn die Mental-Load-Beratung bei uns ausmachen mit mir einen Termin vereinbaren oder wir bieten auch Eltern-Kind-Passberatungen an kostenlos, die da machen auch immer mehr Väterdetermine aus.
00:20:03: und das muss dazu sagen, wir schauen sie auf fair geteilte Elternschaften und wie kann man es auf finanziell fair hinkriegen?
00:20:10: Feministische Eltern, Kindspaßberatung die wir schon bieten.
00:20:15: Also diese Termine organisieren aber auch sich zu erkundigen über Karenzmodelle, über Karensvarianten oder Kinderbetreuungsgeldvarianten.
00:20:24: Über Fristen wann muss ich wo was einreichen?
00:20:28: Natürlich auch über Babykleidung und natürlich auch über Möbel Haushalt, das ist ja super.
00:20:34: Wenn du sagst wenn meine Partnerin müde und erschöpft ist was mehr oft ist in der Schwangerschaft einfach mitzukriegen hey die kann nicht so funktionieren.
00:20:42: Die macht da gerade Schwerstarbeit, die trägt unser Baby aus dann sollte selbstverständlich sein dass man mehr Dinge im Haushalt übernimmt.
00:20:51: Ja es ist ein ich glaube dass wir ein sehr fortschrittlicheres Konzept hier leben weil wir haben's aufgeteilt denn Ich bin die Babyproduktion Er macht den Rest.
00:21:02: Aber natürlich, ich merke auch trotzdem, dass es einfach trotzdem für den anderen Teil eine große Belastung ist so viel auf einmal zu übernehmen von zwei Menschen.
00:21:10: Also in meinem Fall sehe ich das ja dann und bei mir ist es oft auch so, dass ich für mich persönlich gemerkt habe, ich bin jemanden die auch sehr viel nachkontrolliert oder nacherinnert weil ich oft nicht diesen Vertrauen hab, dass ein anderer Mensch eigenständig tätig ist und es hinbekommt.
00:21:28: Dieses Thema haben wir beim Coach gefüsst, der Potskast auch schon gesprochen.
00:21:34: Du würdest sagen okay zum Beispiel diese Terminsache ist gut wenn man das abgibt und wirklich sagt ok das macht jetzt die andere gegenüber.
00:21:41: Würdest du sagen in der Schwangerschaft gibt es sonst noch Themen die man
00:21:44: da
00:21:45: gut fair aufteilen kann?
00:21:46: oder würde ich so sagen der richtige Stress beginnt erst ab dann der Geburt?
00:21:51: Na, ich will ihn schauen.
00:21:51: Man kann mitgehen zum Arzt oder zur Ärztin informieren.
00:21:57: Das ist ein ganz wichtiger Punkt zu wirklich belesen und einlesen.
00:22:02: Das machen wenig Männer?
00:22:03: Ja, es gibt ja Podcasts.
00:22:04: Es gibt auch Hörboxen.
00:22:06: Man kann sich damit austauschen und insbesondere dann wenn man keine Kollegen oder Freunde im Umfeld hat die gerade selber das gleiche durchmachen wer sinnvoll ist eine Gruppe zu suchen oder eben zu Vorträgen zu gehen sich auch mit anderen auszutauschen, weil das haben die Frauen dann ganz oft in der Schwangerschaft.
00:22:25: Mit Geburtsvorbereitung und mit einer schwangeren Yoga und irgendwas findet man oft gleich gesehen.
00:22:31: Dann entwickelt man schon wieder eine Vorsprung wenn man darüber redet.
00:22:35: also ich finde ein Buch lesen hätte gerne einen Tipp wie guten schlechten Väter vom Tobias Moa steht.
00:22:41: Das finde ich super.
00:22:42: dass ist von einem Mann geschrieben.
00:22:45: das finde echt gelungen.
00:22:47: Also natürlich sind auch Patrizia-Kamerate raus aus der Wendelode, falle die Klassiker.
00:22:51: Ganz ganz ganz zu empfehlen.
00:22:53: aber sich einfach ein Wissen darüber anzueignen wird glaube ich sehr sinnvoll finden?
00:22:59: Ja!
00:23:00: Ich habe das Buch gerade aufgeschrieben.
00:23:02: Ich weiß schon was ich jemandem schenken werde.
00:23:04: Der kriegt viel zu lesen heute.
00:23:08: Du mir fast schon lacht.
00:23:11: Es ist halt ein bisschen noch ein Thema was mich glaube einfach... durch das, so wie wir das einfach mitbekommen haben von unseren Eltern oder unserem Umfeld weitergegeben wird.
00:23:19: Dass es sehr viel bei den Frauen liegen bleibt.
00:23:23: Ganz klar!
00:23:24: Also gerade die Schwangerschaftsgeburts- und Krisenzeiten im Leben für die meisten nicht alle aber die meisten erleben sich als schöne Krise.
00:23:32: Aber Krise heißt immer eine neue Rolle finden unter Zeitdruck Ja.
00:23:39: Ich habe ja keine Möglichkeit, ich komme nicht aus!
00:23:42: Ich bin dann plötzlich Vater und muss meine neue Rolle entwickeln.
00:23:45: Wir sind jetzt Elternpaar, diese Rolle neu zu entwickeln ist eine Krise wenn man so will.
00:23:52: Was wir in Krisenzeiten tun, ist uns auf gut geübte, automatische integrierte Rollenvorbilder zurückzugreifen Das heißt, wenn man es gar nicht will.
00:24:05: Das haben wir irgendwie verinnerlicht.
00:24:08: Wir sind geprägt durch unsere frühen Bezugspersonen und was wir daher erlebt haben darauf greifen wir zurück, wenn wir im Stress in Melmenin oder Grise sind.
00:24:16: Und die meisten von uns haben halt Eltern, die ein traditionelles Familienbild gelebt haben wahrscheinlich als Vorbilder des früheren Bezuges.
00:24:27: Das stimmt also das kann ich sehr gut nachvollziehen.
00:24:29: Ich habe gerade überlegt so... Wie ich in Krisensituationen handle und jetzt hab grad erwischt, dass ich sehr wie meine Mutter.
00:24:37: Aber das ist schon wieder einen Punkt, die dich nicht in meiner Lehrtherapie mitnehmen darf.
00:24:42: Danke Barbara!
00:24:44: Ich glaub' ich werde meinen Nutizblock hier wieder einpacken und aufgeben werden.
00:24:50: Man ist ja wirklich dann auf einmal wenn man diese Rolle auf einmal bekommt, man ist schon sehr schnell in diesen... Okay, wie mache ich das Beste daraus?
00:24:59: um minösen neun Monate, die dann noch meistens ein bisschen länger sind.
00:25:03: Und man ist so in dem Fokus auch darauf dass das alles erledigt wird, dass man sehr schnell dieses Rollenbild rein kippt.
00:25:09: aber ich habe von vielen Freunden und auch von meinem Umfeld oft geht das Feedback gehört.
00:25:14: Beim uns hat diese Rollenverteilung es zu richtig damit der Geburt und den Wochenbett begonnen mit der Karrenz weil viele das eben auch aufteilen, dass die Frau mehrheitlich für Kinderbetreuungen zuständig ist im Aber dass da vieles ja bei ihr liegt.
00:25:33: Ja, und das glaube ich auch.
00:25:35: Das sagen auch Studien.
00:25:36: Das wissen wir, wir haben nirgends so eine geringe Dauer der Väterkarrenz oder der Karrenszeiten für Väter wie in Österreich.
00:25:44: Wir sind EU weit Schlusslicht.
00:25:46: bei uns gehen.
00:25:47: weniger als ein Prozent der Vater geht länger als sechs Monate in Karrenz.
00:25:52: es gehen überhaupt insgesamt nur zwanzig Prozent der Väter in Karrens.
00:25:56: das ist sehr wenig und die meisten gehen nur zwei Monate bevor.
00:26:00: also das hat mit Einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld zu tun und auch vorzugsweise im Juli und August Und ein Monat überlappend mit der Partnerin, und ich sage immer bissig und böse im zweiten Monat kommt dann die Oma.
00:26:12: Und unterstützt... Also das ist tatsächlich zu wenig um sich verantwortlich zu füllen.
00:26:18: Wir wissen von Peter die längere Zeit in Karenz gehen und auch längere zeit alleine und das ist der wichtige Punkt.
00:26:25: ohne die Partnerinnen, die Partnerin muss er ja abarbeiten.
00:26:27: in dieser Zeit.
00:26:28: Das Peter die Längere Zeit, die Studienlage sagt drei Monate.
00:26:33: Ich habe die Erfahrung gemacht in meinen Workshops mit Paaren.
00:26:36: Ich merke wirklich eine deutliche Verbesserung ab fünf Monaten, wo Väter minimum fünf Monate alleine Inkarrenz zu Hause waren und so die volle Verantwortung für Kehrarbeit Kinderbetreuung übernommen haben und zusätzlich Wissen über Mental Load gehabt haben dass es sich da wirklich nachhaltig verändert.
00:26:56: Ja Voll spannend was du sagst wegen der Karenz, weil das Thema war bei uns auch.
00:27:02: Also es ist ein Thema gewesen.
00:27:03: welches System wählen wir?
00:27:05: Bei uns ist es so dass wir das Fifty-Fifty aufteilen.
00:27:07: also mein Freund wird sechs Monate in Karenz gehen liegt aber auch daran dass ich ja Haus arbeite.
00:27:14: Das heißt wir werden sehen ob's wirklich dann so gut funktioniert weil natürlich ich als Person ja dann anwesend sein werde zum einen größeren Teil.
00:27:23: Aber mir war wichtig, dass er sich diese Zeit eben auch nimmt um halt einfach eine Beziehung oder eine Bindung zu unserem Kind auch besser aufzubauen.
00:27:31: Ich habe das aber dann halt auch für mich hinterfragt weil ich es bei meinen Freundinnen sehe die halt einen nicht den Vorteil von sozusagen Homeoffice haben.
00:27:39: Für sie fällt das oft flach wegen dem Stählen.
00:27:42: also die die stählen wollen oder können sagen hey für mich macht das System halt keinen Sinn nur sechs Monate in Querenz zu gehen wenn Fifty-fifty zu machen, weil ich möchte ja stillen.
00:27:55: Ich kann stillen und das ist ein großes Thema.
00:27:59: Wie würdest du sagen wie man sich das dann fair aufteilt bei so einem Fall?
00:28:04: Stillen ist wirklich ein Riesenthema des Spaltet ganz stark spaltet und polarisiert.
00:28:10: Ja also wir wissen das.
00:28:11: Ein
00:28:13: bisschen wie jetzt auf die heiße Herzblatte greifen.
00:28:17: tatsächlich würde ich glaube auch dass stillen echt waren sie auch vieler zu beiträgt, wie mental health verteilt ist.
00:28:26: Weil wenn ich stille kenne selber Ich habe meine beiden Kinder gestillt dann bin ich halt in der Nacht zuständig insbesondere dann meinen Kind das Fläschchen nicht nimmt.
00:28:34: Das heißt ich hab die Nächte Bin müder, bin körperlich auch erschöpfter Und das Kind...ich bin oft an die primäre Bezugsbesuch zu dem Kind für das Kind weil ich bin ja auch die Versorgerin und ich habe das bei meinem ersten Kind ich wollte unbedingt stillen viel dafür getan, weil es hat nicht gut geklappt.
00:28:53: Am Anfang war wirklich ein harter Prozess.
00:28:55: ich musste zufüttern mein Kind ist zu früh gekommen man hat gelb sucht gehabt und dann habe ich lange mit einer Hebamme dran gekämpft dieses Fläschchen wieder abzugewöhnen.
00:29:04: Ich musste zu füttern Und Schnuller wollten wir auch keinen geben wenn wir da mal so naivend haben geklapptschnullerfrei super.
00:29:10: und irgendwann bin ich darauf gekommen dass mein Manga keine Chance hat unser kind wirklich gut zu beruhigen Weil, es hat dann kein Flasche mehr genommen und ich war extrem ankenkt.
00:29:20: Also ich musste fast rund um die Uhr irgendwie verfügbar sein oder relativ schnell wieder zu Hause sein wenn ich einmal was ich nicht mit einer Freundin getroffen habe und so oder das Kind mitnehmen.
00:29:32: Aber jetzt bin keine Hebamme und ich will jetzt gar nichts dazu sagen.
00:29:35: aber vielleicht als Tipp... Mit meiner zweiten Tochter haben wir es so gemacht, die hat eine Schnulle bekommen und sie muss sich auch zufüttern.
00:29:44: Und ich habe dann beschlossen, ich lasse ihr ein Fläschchen.
00:29:47: Ich weiß das gibt es jetzt aber wieder Ausschrei und Hebammen sagen dass es dann wie ist die Brust nicht und blieb.
00:29:51: aber das kann natürlich passieren.
00:29:53: Aber ich hab das für mich entschieden und das war für uns die beste Entscheidung, geil war!
00:29:57: weil mein Partner somit in der Nacht die Nachtschicht übernehmen konnte, weil er sie füttern könnte und ich habe mich viel freier gefüllt.
00:30:05: Und konnte viel schneller außerhalb der Wohnung Dinge machen um mich mit Freunden anzutreffen.
00:30:11: Ich war verzichtbar!
00:30:14: Das
00:30:14: ist so als verzichtbaß sein, ist glaube ich ein Riesengewinnen wenn man für eine geteilte Elternschaft lebt und das muss jetzt nicht nur im Stillen sein sondern grundsätzlich Mütter in Querenzen, die so die ersten Bezugspersonen werden.
00:30:28: Ganz oft hat man das Gefühl ich bin nicht verzichtbar.
00:30:31: Ich
00:30:31: kann nicht weggehen weil das Kind braucht mich.
00:30:34: ja und wir wissen mittlerweile weiß ich habe in der Schule noch gelernt dass Kinder nur eine primäre Bezugsperson haben können gerade kleine Kinder und so viele Jahre hier.
00:30:43: Mittlerweile weiß man dass sie mehrere primäre Produkte also wirklich enge Bezugspersonen haben können.
00:30:49: Das gewinnt man wirklich, wenn man sagt ich will versuchen fair geteilte Eltern schaft zu leben.
00:30:53: Nämlich dass beide eine gute Bindung zum Kind haben.
00:30:58: Ja das Thema ist es auch ein schwieriges Thema da oft.
00:31:02: Also wie du sagst polarisiert und man greift ja schnell auf diese Herdplatte.
00:31:07: aber es ist eben dieses Thema mit der Querenz wo halt viele als Feedback geben das ist einer der Gründe warum sie gehen.
00:31:13: einen viel größerem Grund ist natürlich der finanzielle Grund dass viele Männer besser verdienen, aber es ist ja nicht so dass nur weil ein Mann besser verdient das die Kehrarbeit.
00:31:24: Also es ist auch so dass bei Frauen die gut besser verdienden als ihr Partner die Keharbeit trotzdem zu mehrheit bei ihnen liegt.
00:31:30: also gibt's ja jetzt auch schon Studien dazu, dass sich daran hier nichts verändert.
00:31:35: Das Thema ist ja wohl eher die Keharbeit und die Sichtbarkeit der Keharbeit und dass es halt einfach sehr schnell mal die unsichtbare Arbeit der Frau ist.
00:31:44: Genau meine Kolleginnen einmal treffend gesagt Wenn mein Mann besser verdient als ich, kann ich es mir erst recht nicht leisten, dass nur ich in Querenz gehe.
00:31:55: Und das finde ich sehr sinnvoll, weil... Dann spielt es sich ein.
00:31:58: Späterstens beim zweiten Kind hat der Mann seinen Fokus auf Karriere und Erwerbsarbeit gelegt, arbeitet fünfzig-sechzig Stunden bloß vielleicht in einer gehobenen Position und dann ist es noch schwieriger und der Gehaltsunterschied ist noch größer wenn Frauen dann zwanzig Stunden zurückgehen.
00:32:14: mit zwanzigen Stunden ist es kaum.
00:32:15: das ist ja der Durchschnitt.
00:32:17: da ist er der Werbstätik und hauptsächlich verantwortlich für Mental Load und das wissen wir auch als Studien.
00:32:24: Die Person, die ihre Werbsarbeit zugunsten der Kinderbetreuung und Kehrarbeit reduziert ist im Normalfall die, die den Mentalod trägt oder überwiegend trägt.
00:32:33: Das hängt gar nicht so sehr am Geschlecht sondern es war wie ein Paar genau dasselbe.
00:32:36: aber die wird dann quasi eh logisch zur primären Bezugsperson weil sie versorgt weiß sie kocht also Kinder binden sich übrigens an die Personen die sie versorgen Sagt an den Männern immer, sprich die Person, die Wäsche war.
00:32:49: Stilkschirrspulär ausräumt.
00:32:51: Die kocht, die es füttert, die putzt und die Windel wechselt.
00:32:53: Das ist die primäre Bezugsperson.
00:32:56: Und dann kann man mal ehrlich im Umfeld umschauen wie viel machen davon Filter?
00:33:01: Ja und viele sind ja auch überfordert.
00:33:03: also das ist eine Sache die einfach auch auffällt.
00:33:07: zum Beispiel wenn das Kind in einer Stresssituation ist und anfängt zu weinern sei warum auch immer gewurzungsfest oder viele Leute sind zusammen Es wird es ganz schnell an die Mama abgegeben, weil man nicht weiß wenn wir uns ein Kind beruhigt.
00:33:20: Und das hat ja auch was damit zu tun, wenn man das nicht weiß und da vorne nicht geübt hat.
00:33:25: Deswegen empfiehlt meine Kollegin immer oder sagt immer Frauen müssen das Feld räumen!
00:33:31: Wie räumen
00:33:32: wir das Feld?
00:33:32: Ja genau, nicht unbedingt wenn du Homeoffice machst.
00:33:36: Du hast überlegt wo du besser arbeiten könntest tatsächlich ihr die Erfahrung gemacht.
00:33:40: wenn ich im Nebenzimmer sitze und wer uns ausgemacht haben mein Mann bringt unsere Tochter ins Bett und ich sitze im Neben Zimmer funktioniert das nicht weil sie weiß dass ich da bin.
00:33:51: Und wenn ich gar nicht da bin oder wenn sie bei unseren Eltern geschlafen hat, dann sagt man das Kind schläft so gut und es ist so super überhaupt kein Problem.
00:34:01: Also das hat schon damit zu tun ob ich als Mutter anwesend bin oder nicht.
00:34:05: Wenn man als Mutter angemessen ist und man durchstellt und die erste Zeit zu Hause die primäre Bezugsperson, dann hat der andere Elternteil verdammt schwer!
00:34:15: Ja, Fun Fact ist das es bei meinen Hund genauso.
00:34:18: Wenn mein Hund hört zum Beispiel wenn man Freund was sagt und mein Freund übernimmt einen Part mit meinem Hund komplett, also es vollständig liegt bei ihm er geht Gassi und alles und macht auch die Fütterungen so und ich habe eigentlich nicht mehr sehr viel mit der Verpflegung dieses Tieres zu tun.
00:34:31: aber wenn wir zusammen sind hört der Hund auf mich und nicht auf ihn.
00:34:34: Weil ich sozusagen ihn ja auch aufgezogen hab großgezogen hat sehr lustig, weil mein Freund sich darüber sehr gejagert hat.
00:34:42: Aber ich kann mir vorstellen dass es bei Kindern nicht anders ist, dass die einfach dann sich denken so aber die andere ist ja auch da warum und geht dir jetzt mit ihr ins Bett?
00:34:49: Und bringt mich dich hin.
00:34:50: und vielleicht muss man dann wirklich eine räumlichere Trennung versuchen in den Momenten
00:34:56: Ja oder ab und zu mal bei einer Freundin schlafen oder im Hotel also einfach auch wirklich nicht präsent sein.
00:35:01: Ich glaube Veta braucht Zeit mit ihren Kindern und sie brauchen Zeit alleine ohne das die Mama dauernd dazwischen gewatscht und sagt wie's besser geht.
00:35:09: Es gibt eine Studie in Amerika, die ist mit so ganz normalen Menschen.
00:35:14: Also das war Lkw-Fahrer-, Bauarbeiter-, Mechaniker.
00:35:18: Ganz normalen Arbeiter in Amerika und die haben ein Studium gemacht, eine ziemlich große Studie was ich weiß nicht, hundert oder hundertfünfzig Elternpaare, die gerade Eltern geworden sind wo aus irgendeinem Grund die Mutter vollzeit erwerbstätig war weil die Männer arbeitslos wurden oder weil die Mütter krank wurden und wenn die Väter dann zu Hause bleiben mussten oder so.
00:35:38: Also auf jeden Fall die haben sie untersucht und herausgefunden, dass es war Fakt.
00:35:42: Die Mutter ist hauptsächlich weg und der Vater war vollzeit für dieses Kind zuständig und heraus gefunden haben das diese Väter zehn Tage gebraucht haben um genauso kompetent in der Versorgung dieses Babys zu werden wie es eine Mutter ist.
00:35:57: So spannend!
00:35:59: Find ich auch.
00:36:00: Ich finde das auch.
00:36:01: Jetzt erzählen wir den Pan.
00:36:02: Wir machen unser Workshops für Paare, die Mendelot Vera verteilen wollen Und das erzählen wir unseren Partner auch immer wieder, weil es hat mich schon so, ich habe das auch selber erlebt mit meinem Partner.
00:36:13: Sondern wirklich die Augen geöffnet, dass es ist die Zeit und man muss den Männern auch den Raum lassen.
00:36:19: Wenn ich in der Zwischenquatsche dann wird das nicht gut funktionieren?
00:36:23: Ja, ich hab das einmal bei einem befreundeten Pärchen erlebt wo das war das erste Kind.
00:36:28: beim zweiten Kind haben sie's anscheinend dann auch ein bisschen besser für sich gelöst.
00:36:31: Zumindest war das das was ich gehört habe Wo Sie ganz oft dazwischen gefunkt hat beim Wickeln und so weiter, weil ja... Nein!
00:36:39: So machen wir das nicht.
00:36:40: So machen wird es.
00:36:41: Genau.
00:36:41: Und ist halt schwierig?
00:36:42: Du hast eben Coachgeflüster Fortkast auch gesagt man muss auch manchmal eine Einschuldung geben.
00:36:47: Würdest du das in dem Fall mit den Kindern oder mit dem Baby auch so sagen hey so wickeln wie er normalerweise so ist die Abfolge so ist es am easiest für uns und danach mal machen lassen.
00:36:58: Ich glaube, bei einem Baby sind ja ... Überhaupt wenn das das erste Baby ist.
00:37:01: Sie sind ja beide blank.
00:37:02: Die wissen ja beider noch nicht wie man gut wickeln kann.
00:37:05: Also da kann man sie gemeinsam lernen und gemeinsam Erfahrungen sammeln.
00:37:09: weil ich sage auch immer auch, ich weiß nicht.
00:37:11: Ich wusste nicht bei meinem ersten Kind, wie mein Baby badet.
00:37:14: Das
00:37:14: musste mir die Hebamme zeigen und die kann das meinen Mann genauso zeigen, nicht nur mehr.
00:37:19: Sonst ist eben die Schwierigkeit dass man immer kompetenter wird als Mutter.
00:37:22: Und die Männer auf das Gefühl haben sie können eh nix so gut wie wir.
00:37:26: Aber gerade bei einem Baby, beim ersten Baby kann man es wirklich gemeinsam lernen.
00:37:29: Sollten wir jetzt die Podcastfolge hören wenn schon das zweite Baby da ist und die Mutter schon ganz viel Erfahrung gesammelt hat?
00:37:36: Dann macht's natürlich Sinn dass man auch sagt hey ich habe die Erfahrung gesamelt so und so funktioniert es bei mir am besten.
00:37:43: Und dann wäre es wirklich gut, so schrittweise genau zu sagen.
00:37:47: Weil ganz viel haben wir – wenn man das schon tausendmal gemacht hat im Kopf, das ist ja so automatisiert, dass man gar nicht glaubt, dass das mehr Wert für die andere Person hat.
00:37:55: Aber einfach zu sagen hey!
00:38:00: Das hat am besten der Trick funktioniert bei mir am besten.
00:38:02: Das Kind mit dem Mobile ablenken hilft oder weiß ich nicht, keine Ahnung.
00:38:07: Also wirklich meine Erfahrung… Das ist
00:38:08: was Lieblingsspielzeug?
00:38:10: Zum Beispiel.
00:38:13: ohne jetzt vorauszusetzen, dass der Partner das ganz genau so machen soll.
00:38:17: Sondern nur als Hilfestellung.
00:38:18: Es sollen natürlich seine eigenen Erfahrungen sammeln und letztlich nur wenn ich Fehler mache lerne ich aus denen.
00:38:25: Ja, weil man einmal falsch wickelt und dann gibt es den Artburst von Kakao, dann ist auf jeden Fall mal gelernt auf jeden fall.
00:38:31: Genau!
00:38:32: Und dann würde du nichts als Mutter vermeiden das Baby zu baden und das wieder gutzumachen sondern den Vater auch die Konsequenzen daraus spüren lassen Weil dann wird das nicht mehr tun.
00:38:41: Genauso, wenn er zum Beispiel fürs Windel kaufen zuständig ist und er vergisst es blöde ist halt dass man's dann auch selber ausbaden muss.
00:38:49: Das kann sein aber man muss negative Konsequenzen auch zulassen.
00:38:54: wir lernen nur durch negative Kesequencen.
00:38:56: Ja ich sage immer ein Diamant entsteht auch noch durch Druck.
00:39:01: Ich will jetzt einmal sagen Erfahrung wäre sinnvoller als Druck zu machen.
00:39:05: erst mal die Männer Erfahrungen sammeln lassen.
00:39:08: Ja, aber oft ist es ja, dass ich glaube wir haben das Thema auch mit loslassen.
00:39:13: Dass man da los lassen muss irgendwo.
00:39:14: Aber es wird wieder eine Aufgabe von der Frau.
00:39:18: Wo kann man zum Beispiel im Wochenbett?
00:39:20: Weil das ist ein großes Thema bei unseren Lausches gewesen.
00:39:24: Kommt auf den Satz sag einfach wenn du Hilfe brauchst.
00:39:27: Da sind wir wieder beim Hilfe und helfen und dann wieder bei dem Thema, dass es dann eigentlich an einer Frau liegt sozusagen die Entscheidung zu treffen oder halt anzusagen, was zur Sache zu machen ist.
00:39:40: Aber wie kann man Hilfe organisieren zum Beispiel oder einfach machen ohne dass das ständig darum gebitten werden muss?
00:39:49: Weil das ist ja ein großes Thema.
00:39:51: Das heißt ja dann immer der Mann hilft im Haushalt und wo es sein eigener Haushalt ist.
00:39:55: Ja genau!
00:39:55: Das war einer unserer erfolgreichsten Statements auf Instagram.
00:40:00: Das kennen
00:40:01: wir gut vor.
00:40:01: Schildert ihr Mann im Haushalten mit, dann tragen sie den Mental Load Weil das ist wirklich so.
00:40:06: Mithelfen heißt, sie nicht verantwortlich fühlen.
00:40:09: mithelfem heisst ich warte auf Anweisungen die ganze Vorarbeit den ganzen Mendelot darfst du machen.
00:40:16: Ich also auch sich überlegen was gebraucht wird immer ins Wochenbett.
00:40:20: er schaut ja zu überlegen Was essen wir in dieser Zeit?
00:40:23: Was müssen wir für Behördengänge machen?
00:40:27: Was müssten wir vielleicht einkaufen?
00:40:29: brauchen wir Fläschchen auf Vorrat und eine Bebenahrung falls es doch nicht klappt mit dem Stillen?
00:40:33: oder Wann muss ich die Geburtzukunde holen, das Kind anmelden?
00:40:39: Was muss ich noch?
00:40:39: Welche Arztermine stehen an?
00:40:42: All diese Dinge könnte der Partner übernehmen.
00:40:44: Weil die Frau ist eh mit sich und ihrem Körper so beschäftigt und den Stillen komplett ausgenockt.
00:40:50: Also Haushalt in dieser Zeit... Es gibt ein Papamonat da gibt es einen Rechtsanspruch drauf ja.
00:40:55: Alle Väter können sich einem Monat nach dem Geburt frei nehmen Und all diese Dinge können Väter übernehmen und sollten sie auch
00:41:03: tun.
00:41:04: Ich finde es ist ja auch oft leicht gesagt und dann schwierig in der Umsetzung, ohne dass man zum Beispiel dieses Organisieren von allen noch geht.
00:41:12: Also ich merke das bei meinem Umfeld auch so, dass vieles ja dann trotzdem von den Frauen.
00:41:17: eben der mental load liegt dann oft bei den Frauen.
00:41:19: Es ist sehr schwer diese Übergabe zu schaffen, dass diese Aufgabe komplett dann bei einer anderen Person liegt.
00:41:25: Zum Beispiel kann das vor mir sagen, ich habe eine Liste jetzt schon geschrieben, meine Checkliste was alles nach der Geburt erledigt werden muss.
00:41:33: Die hängt bei uns am Kühlschrank mit allen Nummern.
00:41:36: Ich bin auch im Bergmeier ein bisschen übertrieben organisatorischer Menschlader, aber ich habe mir dann gedacht das ist für mich einfach auch dann da weil ich nicht mehr die Aufgabe haben will.
00:41:46: Ich schreibe es aber alles nieder was mir wichtig ist und hänge sie auf.
00:41:50: also wäre es eigentlich gescheiter gewesen damit Partner gleich mit einzubeziehen und zu sagen hey lass uns dieser Liste zusammenschrauben
00:41:56: oder schreib du selber die Liste erkundig dich Lies nach Google, es gibt so viele im Internet.
00:42:03: Also das wäre glaube ich die optimalste Lösung gewesen.
00:42:06: ja weil dass... Ich glaube wir Frauen tendieren ganz oft dazu ja schon viel schneller Dinge am Schirm zu haben viel schneller dinge zu sehen und sie dann schon umzusetzen.
00:42:17: da haben den Männer überhaupt nicht dran gedacht dass sowas überhaupt gibt.
00:42:21: Ja Aber ich denke mir dann manchmal liegt es nur an mir so, weil ich denke mehr auf... Ich würde mir... Also es stört mich auch nicht zu diese Sachen zu machen.
00:42:31: Das ist ja auch ein Thema davon.
00:42:33: aber ich finde mir manchmal denke ich mir so.. Ich bin nicht greifig auch zu schnell vor ohne es zu kommunizieren.
00:42:38: also... Ist das jetzt etwas was man was man auch praktizieren muss in einer Beziehung dass man wirklich sagt okay man setzt sich dann hin und bespricht die kommenten to do's bevor man sie schon startet?
00:42:48: Weil ich habe zum Beispiel das Gefühl ich greife da leider oft vor
00:42:51: Ja, genau.
00:42:51: Das glaube ich auch.
00:42:53: Kennst du mich jetzt circa eine Stunde?
00:42:55: Bisschen länger schon!
00:42:57: Ist ja gerade schon... Du
00:42:58: hast die zweite Liste im vorauseilenden Gehorsam hergestellt hat.
00:43:02: Es hat natürlich viel mit Vertrauen zu tun.
00:43:05: Vertraue ich meinem Partner dass er das gut macht
00:43:08: oder anderen Menschen generell.
00:43:09: Oder andere Menschen generel.
00:43:11: Aber ich finde beim Thema Baby wird es noch einmal schwieriger und komplexer.
00:43:15: Also es fühlt euch da im Haushalt was abzugeben weil das Baby herzugeben ist, selbst mir ist es so gegangen.
00:43:21: Dass er so schwer war meine erste Tochter irgendjemandem zu geben, selbst meinem Partner.
00:43:27: Also der ist dann immer stundenlang mit ihr wirklich zwei Stunden in den Stillpausen mit ihr in einer Bebetragung spazieren gegangen und die haben das genossen, er hat das geliebt und ich bin nach einer Stunde schon am Fenster gestanden und habe geschaut wo bleibt sie so lange?
00:43:39: Ja das ist eine Wahnsinnig gemacht!
00:43:41: Gut zu wissen
00:43:43: Aber es ist so wichtig, dass Veta alleine Zeit mit ihren Babys verbringen und möglichst schon früh.
00:43:49: Aber was ich sagen will bei Babys ist das natürlich voll klar, man hat Schutzbedürfnis, man kennt das Baby als einzige, man ist verbunden über die Schwangerschaft.
00:44:00: Man merkt vielleicht schon beim ersten Kwiegen, was das Baby mag und der Partner merkt's vielleicht erst beim zweiten oder dritten Kwiegeln.
00:44:07: und das auszuhalten, damit er auch zwei bis dreimal kwiegen darf – das ist oft extrem schwierig!
00:44:13: Aber da darf man üben.
00:44:14: Man darf üben, aber die Regel ist wirklich, Väter brauchen Zeit alleine mit ihren Kindern.
00:44:19: Die dürfen auch üben und die dürfen Fehler machen weil wirklich ninety drei Prozent aller Sorgen sind unbegründet.
00:44:26: Wir machen uns vorher so das Baby stirbt und wird von wirklich die Spallen und was auch immer.
00:44:30: Ninety drei Prozent alle Sorgen sein unbegriffen.
00:44:33: Und ich finde dass wenn mal einen Partner an seiner Seite hat der grundsätzlich ein verantwortungsbewusst und fürsorglicher Mensch ist dann darf er ihm dann wieder das auch schaffen.
00:44:42: Wie gesagt, Amerika ist zehn Tage hundertprozent kompetent.
00:44:47: Ja ich glaube da darf man einfach auch lernen dass man Sachen einfach ins Vertrauen geht.
00:44:52: Genau und Vertrauen braucht Zeit!
00:44:54: Und da gebe jetzt wieder die Verantwortung den Männern wo ich sage hey sie müssen sich auch informieren und Sie müssen ihrer Partnerin beweisen das sie es verantwortungsvoll machen.
00:45:04: Das heißt nicht dass sie es komplett richtig machen müssen oder sie keine Fehler machen dürfen.
00:45:08: Das ist wirklich, wir lernen nur durch Fehler.
00:45:11: Aber
00:45:11: Sie müssen es zumindest versuchen und sich bemühen uns beweisen das sie sich anstrengen dass sie es verantwortungsvoll machen.
00:45:19: Es ist auf jeden Fall etwas wo man wahrscheinlich auch als Eltern noch ein bisschen Learning by Doing dann hat Dass man halt diese Dinge einfach.
00:45:28: ja auch ich würde sagen Ja dass man halt nicht beim ersten Quicken das Mama sofort reagiert sondern zu dem dem Partner den Vorschuss des Vertrauens auch gibt, das er's auch erkennen könnte und er darf dann auch Fehler machen.
00:45:41: Also ist sicher nicht einfach?
00:45:43: Nein!
00:45:44: Es ist überhaupt nicht einfach...
00:45:45: Aber es ist wichtig für den Prozess was danach passiert weil egal ob man ein Mädchen oder einen Buben bekommt.
00:45:52: man prägt ja schon die nächsten Rollenbilder
00:45:56: Genau, aber dazu kommen wir nachher.
00:45:57: Da musst du vorher noch einen Tipp geben.
00:45:59: Ja
00:45:59: unbedingt bitte alle Tipps raus!
00:46:01: Ich merke immer so... Das ist eigentlich auch von der Laura Fröhlich glaube ich.
00:46:04: So die Post-It-Methode gewesen und wir praktizieren das noch immer.
00:46:07: Wir teilen jetzt wirklich schon viele Jahre im Entladen sich dann zu sagen es funktioniert.
00:46:12: Es liegt noch immer etwas mehr mentalität bei mir, dafür hat mein Mann mehr ausführende Tätigkeiten.
00:46:17: Wir überprüfen es immer wieder aber es wird wirklich... Es lohnt sich!
00:46:21: Es ist Arbeit, aber es lohnt dich.
00:46:23: Das wollte ich sagen.
00:46:23: Aber was wir noch immer machen ... Ich habe mich auch dabei ertappt dass das bei mir so war.
00:46:29: Wir glauben immer weil Dinge für uns selbstverständlich sind Wenn mein Partner mich liebt, dann muss er das doch sehen.
00:46:35: Er muss durchsehen, dass mich das stresst!
00:46:38: Er muss doch sehen, dass ich die Wohnung gerne ordentlich hätte... ...er muss doch an den Keller entrümpeln denken, ähnliche Dinge.
00:46:46: Meine Erfahrung ist, das tun sie nicht.
00:46:48: Aber man kann es sichtbar machen und man kann zum Beispiel einen packen Post-its einstecken haben und zwei Tage lang jedes Innere to do gerade in der Schwangerschaft was mir einfällt.
00:46:59: Ah, Baby tragen muss ich noch recherchieren.
00:47:02: was in der Abo abschließt, den Termin muss ich noch ausmachen.
00:47:05: All diese Tudus, die mir einfallen kann ich auf Postage schreiben und dann kann ich mit zu Hause eine Wand oder eine Tür oder so nehmen oder eine Pinwand und kann diese Postage dorthin hängen.
00:47:15: gut sichtbar für alle gut sichtbar auch für den Partner.
00:47:18: Ein Partner kann ja mitmachen, er kann seine Tudus auch, der hat wahrscheinlich auch Tudos oft mehr auf die Erwerbsarbeit gemünzt aber so... Aber so kann ich Mental Loads sichtba machen meinen Mental Load!
00:47:27: Für mich selber.
00:47:27: Das hat zum einen ein psychologisch den Aspekt dass es weniger stresst.
00:47:31: wenn ich's schon niedergeschrieben habe das sind auch von Tudulisten Ich muss nicht daran denken weil ich's immer aufgeschrieben hab und Posts eignen sich deswegen super weil man sie super weitergeben kann.
00:47:42: Ja?
00:47:42: Das
00:47:42: ist so'n guter Tipp.
00:47:45: Ich liebe den, aber ich sehe jetzt schon unseren Kühlschrank im Post-Itz untergehängt.
00:47:49: Ja
00:47:49: das Wichtige ist dass man sich hinsetzt mit diesen Post-its.
00:47:52: Ihr habt ja schon gesagt es ist auch ein Tipp von der Laura Fröhlich dieses wöchentliche Küchenmeeting.
00:47:57: Das ist tatsächlich übrigens bei einer Studie die wir mit unserem Paar gemacht haben was am effektivsten wirkt als was ganz wichtig ist dieses Wöcheln sich einen Fixtermin ausmachen und zusammensetzen und nächste Woche besprechen Und da kann man diese Post jetzt diskutieren miteinander und weitergeben.
00:48:15: Man kann so aufteilen, man kann sagen wer macht was?
00:48:18: Und oft im Enteload reduzieren ist auch schon zu sagen okay da wird das Thema Baby-Trage bitte recherchierst du entscheidend kann nicht mehr ich wenn es mir wichtig ist weil ich sie ja auch trage.
00:48:30: aber tu mal die Vorarbeit, recherchiere mal was ist gerade am Markt und was ist gut wie viel kostet was und so sucht die drei besten aus.
00:48:37: Aber auf jeden Fall diese Post jetzt weiterzugeben und dann gibt's halt Posts, zumindest das ist bei uns so, die seit Monaten weiter von Woche zu Woche gereicht werden wie Keller in Trümpeln für was wir nie Zeit haben zum Beispiel.
00:48:51: Die gibts halt auch aber es hilft schon dass man sieht der stresst mich gerade.
00:48:56: Das belastet mich!
00:48:57: Ich finde das ist ein so wertvoller Tipp weil ich hab auch das Gefühl das z.B.
00:49:00: mit meinem Kopf sind so die Zudus wie zum Beispiel wenn du sagst Eine Schublade ausräumen, ein Kälern-Trümpeln.
00:49:06: Das ist im Kopf drinnen und es belastet aber man hat's irgendwo noch nicht verschriftlich weil man halt für sich... Aber es schwebt immer so mit und auch wenn das dann über Wochen mitgetragen wird wäre es trotzdem außerhalb vom von Kopf.
00:49:21: Genau, es wäre außerhalb vom Kopf.
00:49:23: Ich kann mich darauf verlassen.
00:49:24: ich vergesse das nicht weil es hängt auf dieser Pinwand.
00:49:26: und der Riesenvorteil ist es sehen die anderen also mein Partner in dem Fall sieht es später.
00:49:32: wenn man Kinder hat ist der Riesenfurteil.
00:49:34: die Kinder sehen es.
00:49:35: auch.
00:49:35: meine Kinder, meine Töchter sind jetzt acht und zwölf und sie wissen was mental load ist.
00:49:41: wie können ihren mental load selber auch benennen auch aufschreiben aber die wissen auch Zwarzig Zeiteln hängern, ist die Mama halt jetzt mal gestresst und hat viel zu tun?
00:49:51: oder Papa.
00:49:52: Die können das schon ... die profitieren auch davon.
00:49:56: Schreibt sie dann alles auf diese Post jetzt?
00:49:58: Oder ist es eher so dass es pro Woche geschaut wird was ansteht?
00:50:02: Wir machen's nicht im regelmäßigen, also zum sichtbaren Machen ein Riesentipp.
00:50:06: Also ein riesig guter Tipp tatsächlich.
00:50:09: aber so Sachen wie Kellen trümpeln Zum Ehemann Frauen sind schneller, dass ich mir Gedanken mache hey wir sind im August auf einer Hochzeit was ziehen wie an.
00:50:17: Ja, August ja mein Mann würde wahrscheinlich erst um drei Tage vorher daran denken.
00:50:23: aber wenn das da auf dem Postage steht dann weiß er jeder stresst mich
00:50:28: oder geschenkorganisieren für Geburtstage etc.
00:50:31: oder was man halt so braucht im Alltag und auch diese Strukturen einfach am Leben zu erhalten.
00:50:38: also Sie sind ja nicht immer nur babybezogen, sondern sie auch manchmal zum Beispiel das Geschenk für jemanden zu organisieren.
00:50:45: Ganz
00:50:45: oft Frauensache.
00:50:46: Ja leider!
00:50:47: Du hast es schon angesprochen deine Kinder sehen wenn die Mama und der Papa Mentalod haben und können das Thema schon werden Jungen und Mädchen unterschiedlich darauf vorbereitet Verantwortung zu übernehmen?
00:51:03: Das war eine Frage von unserem Lauschil.
00:51:06: Ja und ich finde, es ist... Ich bin ja in den Achtziger Jahren groß geworden.
00:51:10: Ich finde, da war's besser als er jetzt ist.
00:51:12: Ich find' das ist sogar rückschrittlich geworden.
00:51:14: In dem Sinne einfach ganz viel, was nennt man so Gender-Marketing?
00:51:19: Mädchenüberraschungseier, burschen überraschungs-Eier gebt.
00:51:22: Das ist jetzt entsetzlich aber auch so ganz viel rosa hellblau also wie beim Gewand sieht mans Aber auch!
00:51:30: Und
00:51:31: leider ganz viel
00:51:33: beige.
00:51:33: Das ist der neue Trend, ganz viel Pech.
00:51:36: Aber ganz egal!
00:51:38: Mädchen und Burschen werden unterschiedlich erzogen.
00:51:40: Und ich glaube wichtig ist eine Bewusstsein dafür zu kriegen.
00:51:44: Weil das passiert auch unbewusst.
00:51:46: Es gibt ja das spannende Experiment bei Feminism What the Fuck?
00:51:50: Bei dem Kinofilm.
00:51:51: Ja, der ist super.
00:51:51: Kann ich so empfehlen... Also wenn ich hier noch heute noch einen Film empfehle und grausere, schaut euch diesen Film an.
00:51:58: Ich weiß nicht wo man ihn findet.
00:51:59: Ich habe ihn damals im Kino gesehen.
00:52:02: Ich zitiere auch ganz oft aus diesem Film diese Szene mit dem Spielen.
00:52:06: Ja
00:52:06: genau, die wollen wir ja gerade jetzt bestrechen.
00:52:08: Bitte sagst du sie?
00:52:08: Dann erzähl sie ich nicht mal!
00:52:10: Ich finde
00:52:10: sie auch großartig.
00:52:11: Da hat man ein Experiment gemacht, da haben wir Amerika schon vorher gemacht aber in Österreich hat man das nachgespielt und da hatten wir Babys hergenommen oder Kleinkinder verkleidet quasi, also die Mädchen hat mal das Burschen angezogen.
00:52:28: Die Bursche als Mädchen angezogen und dann hat es Personen gegeben, Babysitterinnen, die einfach mit diesem Baby auf einem Spielteppich mit viel verspielen, einem Spielzeug eine Zeit lang gespielt haben.
00:52:39: Und wie gesagt, da hat die Person gedacht, ah, das ist ein Boot!
00:52:43: Und nachher hat man's analysiert und hat diesen Kind ganz automatisch Klassisches Buben spielt Zeug, wo es das gar nichts geben sollte.
00:52:53: Aber so Autos, Roboter, Elektrik, solche Dinge angeboten und Mädchen umgekehrt.
00:53:00: Mädchen kriegen gleich Kuscheltiere, Puppen, solche Dinger angebotten.
00:53:04: Meinen Burschen eher dieses vermeintliche Bursche in diesem Fall eher so Motoregssachen und Mädchens eben diese fürsorglichen Sachen, wo man sich kümmern kann.
00:53:15: Spannend
00:53:16: fand ich auch, um das mal anzuhängen.
00:53:18: Ich fand es so spannend, dass bei den Burschen viel mehr erklärt wurde wie Dinge funktionieren und bei den Mädchen wurde immer mehr die Frage gestellt nach wie fühlt sich die Puppe zum Beispiel?
00:53:29: Also es wurde vielmehr auf dieses Empathie-Wert gelegt als jetzt z.B.
00:53:34: zu erklären was Sachen passieren.
00:53:35: Z.B.,
00:53:36: da fällt gerade ein Stein oben oder so.
00:53:38: aber in den Bushen wurde sehr viel mehr erklärt und das fand ich so interessant weil man das selber aufgefallen ist im Spiel mit Kindern, dass man da oft schnell in diesen Mechanismus verfällt.
00:53:49: Ja total!
00:53:50: Also wenn ihr vor allem einen guten Hinweis tatsächlich wie früher von Mädchen schon quasi Fürsorge-Empathie erwartet oder es ihnen vorlebt auch.
00:54:00: Dadurch lernen Kinder natürlich aber nicht nur durch das was erwarte ich von Ihnen?
00:54:04: Was biete ich Ihnen an?
00:54:05: sondern noch welches Vorbild bin ich Ihnen oder wir Eltern?
00:54:08: welches vorbild sind wir Ihnen?
00:54:10: Und wie würdest du sagen, ist die Idealvorstellung dass man zum Beispiel sein Sohn seine Tochter... Also vor allem vielleicht nehmen wir mal den Sohn daher.
00:54:19: Dass man dann sagt okay man bekommt einen Sohn und hat einen Sohnen der soll aber in Zukunft schon mentalot besser erkennen und machen und in der Verantwortung sein.
00:54:30: Gibt es da Erziehungs?
00:54:32: Ich hasse das Wort Tipps eigentlich im Kontext.
00:54:34: Aber gibt es so Modelle wo du sagst, dass man das gut daran üben kann, also dass der Junge den Papa oft in dieser Aushalt zu tun sieht ist sicher ein Vorteil.
00:54:44: Genau!
00:54:45: Also das werden jetzt vielleicht viele nicht hören wollen und ihr nehmt ja einen kleinen Stress, sie müssen seit fünftig-fünftigen Teilen.
00:54:51: aber Kinder lernen am allermeisten dadurch was wir ihnen vorleben.
00:54:57: Also wenn die Kinder lernen, dass zu Hause selbstverständlich der Papa das Essen kocht oder das Badezimmer putzt und in ins Bett bringt.
00:55:08: im Vorliest also dass der Papa auch weinen darf, dass er über Gefühle reden kann, dass der Baba beim Elternabend im Kindergarten anwiesen ist und Ähnliches.
00:55:19: Wenn das was Kinder sehen Das sind Ihre frühen Rollenvorbilder, wir Eltern sind ihre rollen Vorbilder.
00:55:26: Und wie wir das gestalten hat natürlich einen totalen Einfluss auf die Kinder.
00:55:30: Also es heißt auch wenn man zum Beispiel egal ob man Sohn oder Tochter hat einfach dass es vorgelebt wird weil ich meine Tochter wird sich ja dann auch tendenziell wenn sie heterosexuell sein sollte einem Partner suchen der auch dem.
00:55:42: Und dann wieder in dieses Rollenmuster fallen.
00:55:44: wir zum Beispiel, wenn die Mama alles erledigt und wird die alles erletigen.
00:55:47: Ja und zwar vor allem wird sie nicht darüber reflektieren und nicht drüber nachdenken.
00:55:51: was ist den Norm?
00:55:52: Es ist eh bei den Allermeisten so.
00:55:54: Was ist ihr der Punkt?
00:55:57: Ich bin vor einigen Jahren aufs Land gezogen mit meiner Familie.
00:56:02: Die ist der Land, das ist ein ziemlicher Gläsch für meine Töchter und mich natürlich.
00:56:07: Weil da die Rollenbilder oft noch einmal... Also in Wien sucht man sich die Babel aus aber dort war es halt nochmal sehr viel konservativer gewesen.
00:56:14: Meine Tochter war total entsetzt.
00:56:17: damals war sie sieben oder acht.
00:56:20: Sie war total einsetzend irgendwann zu mir gesagt Mama warum gender tier niemand?
00:56:25: Wirklich so.
00:56:25: also.
00:56:26: von ihr aus kam man und ich habe versucht zu erklären Schatz, ja ich weiß, weil sie was einfach gewohnt, dass man gendert in unserem Umfeld auch im Kindergarten in Wien und so.
00:56:37: Und ich habe dann gesagt naja weißt du ganz viele Menschen wissen gar nicht das man das tun kann und tun sollte und die kennen das vielleicht gar nicht.
00:56:44: Man hat sie nachgedacht und dann hat sich gesagt okay Mama Du lernst es den Großen Ich lerne es den Kleinen, ich hab schon angefangen damit Und hat ganz konsequent in der Schule die Lehrer-Lehrerinnen ausgebessert.
00:56:56: Wenn sie nicht gechändert haben, ihre Mitschüler mit Schülerinnen aus gebessert, hat auf Arbeitsblätter Schülern durchgestrichen und SchülerInnen drüber geschrieben und so.
00:57:06: Und wirklich sehr konsequent.
00:57:07: Auch dem Fahrer hat das übrigens beigebracht indem es ihm gesagt hat ich bin kein Ministerantin, ich bin eine Ministrantin.
00:57:13: Und er hat sich das gemerkt!
00:57:14: Das verändert die...das irritiert den Norm Weil das ist ja das Spannende, dass das ganz viele Menschen nicht hinterfragen.
00:57:22: Ganz viele Menschen hinterfragten eben auch nicht Haushalt und Keharbeit, dass die Frauen machen.
00:57:27: Und sobald ich es hinterfragen kann, dann habe ich schon enorm etwas irritiert und dann hab' ich schon was verändert.
00:57:33: Und wenn Kinder merken, es ist zu Hause anders, dann geben sie das auch weiter!
00:57:39: Ja... Ich habe leider das Gefühl auf dieses Spaß Väter sind, also mit denen halt das Freizeitprogramm die Freizettgestaltung stattfindet.
00:57:49: Aber sozusagen die Arbeit bleibt dann oft bei den Müttern hängen und zum Beispiel Haushalt einkaufen kochen und dass die Kinder dann auch auf dieses einfach erleben.
00:57:58: so okay der Papa ist halt für den spaßigen Teil zuständig Und ich meine man sieht es ja oft Es gibt ja tausende Videos auf Instagram und da gibts oft so naja wer hat die Hosen an?
00:58:07: Ist es dann auf die Mama?
00:58:08: Und alle haben Angst vor der Mama, was die Mama sagt.
00:58:11: Aber es ist ja dann auch schon wieder dieser stereotypische Rollenbild der nörgelnden Hausfrau?
00:58:16: Ja!
00:58:17: Die zu recht frustriert ist.
00:58:19: Zu hundert Prozent also ihr liegt's nicht...
00:58:22: Ich habe mich immer sehr geärgert Samstag Vormittag wenn ich im Park war und ich den ganzen Väter in der Sandkiste mit ihren Kindern gesehen habe und ich gewusst habe das ist cool.
00:58:32: Ohne Innere to do's und ohne Stress mit Kindern zu spielen ist cool.
00:58:36: Das Problem beim ungleich verteilten Mental-Load ist, dass diese Zeit die Mütter oft nicht haben!
00:58:41: Weil sie sitzen dann am Samstag Vormittag zu Hause und machen eine ganze Hausarbeit, die sie die Woche übernicht geschafft haben oder sortieren Babykwand aus oder missen irgendeine Lade aus oder versuchen irgendwie den Chaos herzuwerden.
00:58:55: Das ist das Problem.
00:58:56: ich habe mir damals oft gedacht Ich würde auch gerne ganz entspannt mit meinem Kind spiel Und das ist unfair, weil es ist einfach... Wir sollten schauen dass beide in einer Familie bei der Elternteile auch die Kinder aber beide Elterenteile entspannende Phasen haben.
00:59:12: Und wir haben schon vorher gehabt diese unerledigten Tudus.
00:59:15: Das sind die, die stressen Da sind die den Mental-Lode verursachen Die, die mich belasten und davon gibt es einfach Urfühle Weil es ist wahnsinnig viel zu tun mit einem kleinen Baby.
00:59:25: Ja, auch meine Kinder dann schon etwas größer sind es einfach sehr viel.
00:59:29: und ich habe auch oft das Gefühl Dass viele Mütter in dieser Rolle sind, dass sie auch nicht entspannt sind.
00:59:34: Und ich meine man möchte ja sein ein Kind auch nicht nur die unentspannte Mama sein.
00:59:39: Ja genau!
00:59:40: Diese Rolle herftet aber sehr stark an vielen an und wird dann oft auch ausgeredert mit von Männern.
00:59:46: Ich bin ja erwerbstätig.
00:59:47: Ich muss ja für vierzehn Stunden arbeiten und ich verdiene ja mehr.
00:59:50: Ja das sagen wir Teilzeit der werbstätigen Müttern von kleinen Kindern arbeiten im Schnitt neunzig Stunden die Woche.
00:59:58: Nur den Großteil davon unbezahlt.
01:00:01: Ein kurzer Panikattack.
01:00:03: Aber ich sage nur dazu, das stelle ich dem gegenüber.
01:00:08: Dazu gibt es Studien und das ist wichtig zu wissen weil man den Schlafmangel mitnimmt wenn man nur in der Nacht zuständig ist und so.
01:00:16: Und es wird so wenig kritisiert weil er so enorm ist.
01:00:19: ja der Vater als Familienernährer der Vollzeit der Werbstätig ist Das ist die Normverteidung.
01:00:24: drei Viertel mehr als dreiviertel der Paare leben da so.
01:00:29: Und enorm ist unfair, dann müssen wir uns einfach einmal klar werden darüber ein enormes Unfair und so ungünstender Frauen ausgelegt.
01:00:37: Und Paare können schon was tun!
01:00:38: Die meisten Väter glauben wirklich – das muss ich auch dazu sagen – viele Väter orientieren sich an ihren eigenen Vätern und machen heute schon mehr als ihre eigenen Väter gemacht haben.
01:00:48: Ich glaube es braucht da wirklich auch Bewusstsein, dass es sollte das Ziel sein, einfach ein neues Partnerbild, Elternbild, fair geteilte Elternschaft irgendwie überhaupt ein Bild davon zu kreieren.
01:01:03: Und ich sage immer Paare die das probieren sind in unserer Gesellschaft tatsächlich Pionierinnern.
01:01:10: Es gibt keine Vorbilder es gibt kaum Vorbildern.
01:01:13: Es gibt Sonos so vereinzelt wirklich Väter die ganz viel Fürsorgearbeit übernommen haben wie es fair gemacht haben.
01:01:21: Es Gibt kaum Vorbilde dazu Und ich finde, wir kreieren hier gerade – oder die Party zu uns kann man das versuchen.
01:01:27: Wir kreiern gerade neue fairere Elternrollen und das obwohl es gesamtgesellschaftlich nicht viel Unterstützung dafür gibt.
01:01:35: Das muss man auch dazu sagen in der Werbsarbeit.
01:01:38: wenn ein Mann jetzt Elternteilzeit nehmen will stößt er auf Diskriminierungen ganz oft.
01:01:43: Auch gereins wird ganz oft nicht gesehen ja?
01:01:46: Ich glaube es braucht Feta profitieren wahnsinnig davon.
01:01:49: also Da gibt es Studien, die dazu kommen, dass alle in der Familie profitieren.
01:01:54: Also Mütter ganz enorm für und wie ergeteilt der Eltern schafft weil sie sind ja vorher erschöpft.
01:02:01: Kinder enorm, weil die haben dann nicht die gestreißte nörgelnde Mama.
01:02:06: Die Strenge und aber auch Väter profitieren von Pfergeteil der Elternschaft, dass sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, weil sie auch andere Rollen als Desteriotype leben können, weil Sie nicht nur sklavende Erwerbsarbeit sind wie wir es vorher schon genannt haben, aber auch weil die Papizierung besser wird.
01:02:25: Ich glaube manchmal, also ich will ja jetzt nicht vorgreifen.
01:02:28: Aber ich glaube, manche Fäder ruhen sich auch ein bisschen darauf aus.
01:02:31: Ja, ich kann ja nicht zurücktreten vom Job
01:02:34: etc.,
01:02:34: es ist klar als es gibt das den Systemfehler, denn haben wir jetzt schon oft genug benannt in dem beiden Podcast wollen aber es ist auch im Wahrheit auch da eine Verantwortung zu übernehmen für die eigene Familie und zu sagen hey mit mir hört dieser Circle-Kreislauf, den wir jetzt Jahrzehnte und Jahrhunderte durchgespielt haben auf
01:02:54: genau Genau, so ist es und ich finde auch das Väter hier ihre Verantwortung leben müssen.
01:02:59: Weil die gleichen Diskriminierungen erleben.
01:03:01: Frauen am Arbeitsplatz.
01:03:03: Dort ist nur normal geworden.
01:03:04: aber dass sie dann mit zwanzig Stunden nicht eine Stelle als duale Führung haben sondern dass sie unter ihrer Qualifikation eingestellt werden, dass sie keine Karriere Sprünge machen, werden auch bestraft dafür ausfallen.
01:03:18: Du hast es sehr schön gesagt, mit den Frauen wurde der Arbeitsmarkt ermöglicht.
01:03:22: Aber Männern eben diese Fürsorge, der Zugang dazu wurde nicht so ermöglicht.
01:03:26: aber ich finde da kann man als Familie auch gemeinsam dafür einstehen dass das sich in der Veränderung stattfindet.
01:03:32: Voll!
01:03:33: Und jeder, das weiß man auch Führungskräfte.
01:03:35: Jede Führungskraft die in Elternkarenz geht länger führt dazu, dass elf andere im Schnitt, elf andere Väter sich das auch trauen und das tun.
01:03:43: Das heißt total Führungenskräften eine Verantwortung aber auch die Väter ihre Rechte denn die rechte gibt's?
01:03:49: Sie haben ein Recht auf Karenze und das gleiche Recht auf Elternteilzeit wie auch mit Tauch unter gewissen Auflagen eben.
01:03:55: es ist gleichberechtigt.
01:03:57: als Eltern sind wir ja schon gleich berechtigt wissen nur noch nicht gleich verpflichtet.
01:04:01: Das macht den großen Unterschied.
01:04:03: Ja, also es ist ein Thema über das man endlos reden könnte.
01:04:06: ich merke zumindest bei unserem Podcast wollen und der Länge.
01:04:11: aber man kann jetzt zu euch in die Beratung kommen das heißt man kann eine von diesen Pionierinnen und Pionieren sein und sich die Workshops anhören anschauen.
01:04:22: Alle Infos dazu findet ihr natürlich in den Show
01:04:24: Notes.
01:04:25: Habt ihr eigentlich noch die Kapazität für mehr Leute?
01:04:29: Ja, oder wird
01:04:30: es
01:04:30: aufgestockt?
01:04:31: Wir kämpfen um mehr finanzielle Ressourcen.
01:04:35: Paarwerkshop ist gerade ein bisschen leider schwierig, obwohl das meiner Meinung nach eine der effektivsten Maßnahmen ist.
01:04:40: aber Vorträge halten wir Einzelberatungen und Paarberatung.
01:04:44: haben wir ressourcen?
01:04:46: Eltern-Kindbaus Beratung?
01:04:49: Ja, gerne kommen.
01:04:50: Also schaut auf jeden Fall vorbei.
01:04:52: wie gesagt alle Infos dazu findet in den Jonas und wenn ihr Fragen habt könnt ihr uns die natürlich gerne auf coachgeflüster.wena auf Instagram schreiben.
01:05:00: vielleicht ergibt sich die ein oder andere Folge dazu.
01:05:04: weiterhin sagen wir bis dahin sagen wir Bussi Baba.
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